Atemlos kämpft man sich durch den Vietcong, was dazu führt, dass die 6 bis 7 Stunden Spielzeit viel zu schnell vorbei sind.
Musikalisch treiben uns stets Film-ähnliche Töne an, Black Ops gibt sich da keine Blöße. Die deutsche Sprachausgabe ist solide, leider nicht lippensynchron ausgefallen. Mit der Lokalisierung ist man aber nur so lange zufrieden, bis man die englischen Sprecher hört. Hier konnte Activision unter anderem Ed Harris, Gary Oldman oder Sam Worthington engagieren. Wer also die Möglichkeit hat, sollte vielleicht doch lieber zu dieser Fassung greifen. Die deutsche Tonversion mit den künstlichen, russischen Akzenten dürfte nicht jedem Spieler gefallen.
Call of Duty: Black Ops
Das heimische Call of Duty: Black Ops ist gekürzt. Das zeigt sich vor allem daran, dass Körperteile nicht abgeschossen werden können. An anderer Stelle wurde sogar ein Lied der Rolling Stones entfernt, da es offenbar die Gewalt verharmlosen soll. Obwohl die Ballerei selbst ziemlich blutarm ausfällt, gibt es doch einige Sequenzen, auch in der deutschen Version, in denen man seinem Feind beispielsweise genüsslich das Messer in die Kehle rammt. Black Ops hat übrigens ein interaktives Hauptmenü, in dem Mason an einen Stuhl gefesselt ist und auf Monitore blickt. Schaut man jedoch nach unten und drückt die Schultertasten im Rhythmus, kann man sich von den Fesseln lösen und im Verhörraum umher spazieren. An einem Rechner tippt man bei guter Laune "ZORK" ein und schon kann man das betagte Textadventure komplett durchspielen. Spaßiger ist jedoch Dead Ops Arcade, das mit "DOA" aktiviert wird. Hierbei handelt es sich um einen sehr launigen Top-Down-Shooter, in dem man sich durch Zombie-Horden ballert. So etwas muss auf dem Xbox Live Marktplatz oder im PlayStation Store oft zusätzlich bezahlt werden. Der kurzweilge Spaß kann durchaus für eine Stunde (oder mehr) fesseln.
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