Die witzigen und gefühlsbetonten Autos von Disney / Pixar melden sich zum zweiten Mal in einem Videospiel zu Wort.
Im technischen Vergleich
Cars: Hook International
Der Generationenvergleich ist natürlich sehr unfair und eigentlich unangebracht, und dennoch wollen wir diesen hier durchführen. Denn grundsätzlich handelt es sich bei der Version für die Playstation 2 um dasselbe Spiel. Dieses unterscheidet sich gegenüber der Xbox 360 oder Playstation 3 Variante hauptsächlich in optischer Natur. Schwammige und unscharfe Texturen trüben die Aussicht auf die Wüstenstadt und die weitere Umgebung verliert sich in der Ferne, da die Weitsicht nicht ausreichend ist. Gelegentlich leidet die PS2 Version auch unter Leistungseinbrüchen, die sich in einer leicht ruckelnden Bildbewegung äußern. Dennoch kann diese Version als solide und gelungen betrachtet werden, vor allem in Anbetracht der zur Verfügung stehenden Hardware.
Cars: Hook International
Die negativen Kritiken der alten Generation bedeutet aber auch nicht zugleich, dass uns die leistungsstarken neuen Konsolen ein atemberaubendes Erlebnis liefern. An grafische Referenzen reicht "Hook International" keineswegs heran. Dazu fehlt einfach die Dynamik in der Optik. Es ist aber ein solides Spielerlebnis mit charmanten Charakteren, witzigen Videos und zahlreichen Details, die sich vor allem in der Stadt auftun. Viele Pisten werden aber in die Wüste verlagert, so dass nur wenig Randbebauung das Auge auf sich zieht. Im direkten Vergleich hat die Playstation 3 Version gegenüber der Xbox 360 Variante sogar die Nase einen Tick voraus. Auch wenn sich typisch für Sonys Kiste in einigen Objekten Treppchen bilden (Aliasing), so wirkt die Optik auf der Playstation 3 einfach plastischer, schärfer und subjektiv schöner. Dafür trüben Ladehemmungen PS3 Laufwerks das Spielvergnügen, die beim Liedwechsel für Einbrüche in der Framerate sorgen.
Cars: Hook International
Auf die Ohren gibt es zahlreiche witzige Sprüche von McQueen und seinen Kollegen, sobald man einen flotten Flitzer in der Stadt antrifft oder ein hartes Duell austrägt. Die Kessen Sprüche werden mit typischen Sounds und Geräuschen unterlegt, die ab und an etwas stereotypisch wirken und sich wiederholen, aber kaum ins Gewicht fallen. Untermauert wird das Abenteuer mit einigen Country-, Truck- und Rocksongs, die zumeist instrumental daher kommen und wie die Faust aufs Auge in das Ambiente passen. Zwischendurch werden die Musikliebhaber aber aufhorchen, beglücken uns doch Songs wie "Stop The Rock" (bekannt durch Apollo 440) und der aus dem Filmsoundtrack stammende Titel "Life Is A Highway" von Rascal Flatts. Diese Songs sorgen für fetzige Rhythmen und bringen durchaus etwas Leben ins Getümmel.
