Cars Race-O-Rama im Gamezone-Test

Test CharLu

Auweia – das ging ins Auge; Gott sei Dank ist Lightning ein Symphatieträger, sonst wäre Teil Drei auf PS2 fast abgestürzt.

Kein Wunder, dass Monster nicht gemocht werden

Cars Race-O-Rama Cars Race-O-Rama Schon im zweiten Teil (Hook International) durftet ihr die Erfahrung machen was es heißt mit einem Monstertruck über die Pisten zu bügeln. Auch diese Events sind wieder mit von der Partie und offenbaren, wie frustig ein eigentlich ausgewiesenes Kinderspiel doch ist. War das Handling bei CARS bisher ohne große Mankos ausgekommen, hat man die Steuerung - aus welchen Gründen auch immer - verschlimmbessert. So lang ihr mit Lightning McQueen fahrt, gibt es so weit keine großen Probleme. Es ist zwar auffällig, dass vor allem der Drift und das Kurven fahren selbst um einiges sensibler geworden ist, aber mit ein wenig Übung hat man das schnell in den Griff bekommen. Mehr noch, es erweist sich als durchaus gelungen, vor allem dann, wenn man mit seinem Kurzzeitschub tüchtig an Geschwindigkeit zulegt. Anders dagegen in den Minispielchen - und das nicht nur mit den Monstertrucks sondern auch mit dem kleinen Guido oder dem frechen Luigi. Die Fahrzeuge neigen dazu selbst bei geringen Lenkbewegungen ein vollkommenes Eigenleben an den Tag zu legen. Da kann eine angedeutete Rechts- oder Linkskurve bzw. das banale Einlenken ganz schnell zum 180 Grad Turn werden oder zu einer Pirouette, an dessen Ende ihr gleichfalls in die verkehrte Richtung schaut bzw. fahrt. Auf der Suche nach einer ordentlichen Rennlinie werdet ihr leider immer wieder an Vorsprüngen, Wänden, Zäunen sowie Kurvenbanden hängen bleiben bzw. anecken. Das kann einem mit der Zeit ganz schön sauer aufstoßen und man stellt sich unweigerlich die Frage, warum ausgerechnet an der bisher recht ordentlich funktionierenden Steuerung sowie dem vorhandenen Drift-Mechanismus so heftig geschraubt wurde. Wenn selbst gestandene Spieler den Controller an die Wand werfen wollen - dann will man nicht wissen, wie schnell enttäuscht in diesem Fall dann die kleinen Spieler sein werden. Das partiell auch der Eindruck erweckt wird, dass die Steuerung gesamt verzögert, beinahe schon schwerfällig bzw. gemächlich auf den erteilten Knopfdruck reagiert, ist dann fast schon eine Nebensache.

Es ist eben ein Gebrauchter

Cars Race-O-Rama Cars Race-O-Rama In Sachen Umfang gibt es einmal mehr nichts zu meckern. Die gebotenen Aufgaben und Minispielchen wissen für eine gute Weile zu beschäftigen. Gesamt warten 27 Gold-Events auf euch. Um all diese goldigen Gelegenheiten spielen zu können, braucht es die vielen Zwischenmissionen und Aufgaben, welche, erfolgreich bestanden, den Weg zum nächsten Gold-Event öffnen. Leider verbringt man während dieser Zeit allerdings auch viel der selbigen damit, bestimmte Events zu wiederholen - selbst auf leichtem Schwierigkeitsgrad. Die verhunzte Steuerung ist dabei nur ein Schuldiger; Der andere sind die erstarkten Gegner, die sich bockig und absolut unfreundlich verhalten. Natürlich müssen Gegner eine Herausforderung sein. Sorgen sie allerdings dafür, dass sie wie Rammböcke auf der Strecke agieren, euch von dieser schubsen und selbst wie die Felsen in der Brandung stehen, dann macht das keinen Spaß mehr. Besonders schlimm fällt dies wiederum bei den Rennen mit den Monstertrucks als auch den kleinen Vehikeln auf.

Cars Race-O-Rama Cars Race-O-Rama Glänzen die Vertreter für Xbox 360 und PS3 noch mit durchaus schönen Effekten, sind diese beim kleinen PS2-Bruder nicht mehr zu finden. Aber immerhin sind gleichfalls die verschiedenen Outfits mit von der Partie, so dass Lightning sich nicht nur in seiner bekannten Rolle als knuffiger Rennwagen vorstellt, sondern er nimmt beispielsweise auch die Gestalt eines Offroad-Jeeps an. Einziger Haken: Diese Fahrzeug-Typen lassen sich nicht mit den gefundenen / gewonnenen Teilen tunen. Davon abgesehen, wissen die vielen Fahrzeuge durchaus zu gefallen, da sie einmal mehr sehr liebevoll in Szene gesetzt worden sind. Aber ach, diese durchaus wichtige und hübsche Detail geht leider so ganz und gar in der durch Katenflimmern beeinträchtigen Umgebung unter. Zwar sind selbige wie gehabt und in u.a. Radiator Springs findet ihr euch zurecht - sofern ihr Wiederholungstäter seid - wie in eurer Westentasche, aber die für manche Spieler sehr wichtigen Texturen haben sich erneut wieder etwas sehr rar gemacht und auch der Detailgrad lässt zu wünschen übrig. Trauriger Weise kommt besagtes Flimmern noch hinzu, wobei es noch einen gewissen Unterschied macht, ob ihr beispielsweise im Rennstation am Anfang unterwegs seid, wo das Kantenflimmern sehr heftig ist oder ob im Anschluss in Radiator Springs umherfahren könnt. Hier flimmert es zwar auch recht arg, es ist aber irgendwie noch verschmerzbar. Neuen Gegebenheiten wie z.B. die Rennarena von Radiator Springs oder die grundlegend neuen Areale bilden hübsch anzusehende Ausnahmen. Anstatt verschwommener Massen in den Zuschauerrängen, parken dort nun erkennbare kleine Autos. Die Mimik der beobachtenden Boliden ist aber dank der verwaschenen als auch stark flimmernden Darstellung nicht mehr wirklich zu erkennen. Es ist wirklich sehr schade, dass das PS2-Ergebnis in der Betrachtung so in den Keller gerutscht ist. Immerhin bot seinerzeit der erste Teil durchaus hübsch anzusehende Details und Umgebungen, die mit weitaus weniger Flimmern ausgekommen sind.

Geruckel muss von auch leider auch in Kauf genommen werden, welches partiell auch durch häufiges Nachladen, u.a. auch während stattfindender Rennen, erfolgt. Der Versuch durch andere, bessere bzw. verschiedene Kabel eine Bildverbesserung sowie Ruckelreduzierung zu erwirken, schlug auf einem Röhren-Gerät genauso fehl wie der Versuch mit einen HD-TV. Die Verbesserungen waren marginal und wenig ausschlaggebend. Bezogen auf die Ladezeit an sich, sollte man viel Geduld mitbringen, denn hier muss man oft recht lange warten bis es weitergeht.

Für gesellige Spieler warten verschiedene Rennen darauf befahren zu werden. Allerdings kann maximal mit einem weiteren Freund zusammen gespielt werden.

Meinung

Wertung zu Cars Race-O-Rama (PS2)

Wertung:

5.5 /10
Pro & Contra
wie immer hübsch animierte Fahrzeugeordentlicher Umfangneue als auch modifizierte Mini-Spielchenumfangreiche Tuning-Möglichkeiten die mit dem Gewinnen von verschiedenen Rennen sehr gut ausgebaut werden könnenneue Bereiche bzw. Areale vorhanden
sehr lange Ladezeitenpartiell heftiges Ruckelnsehr starkes Kantenflimmernz.T. sehr unfaire Gegnerdie gesamt deutlich erstarkt sindschlechte und unlogische Kollisionsabfrageeine total verhunzte Steuerungdie nicht nur viel zu sensibel (Stichwort Drift) und gesamt besehen zu ungenau geworden ist (partiell entwickeln die Fahrzeuge ein Eigenleben und fahren wohin sie wollen)Kurven fahren bzw. Driften ist vorzugsweise mit den Monstertrucks als auch den kleinen Fahrzeugen nur noch sehr schwer zu schaffennicht nur für junge Spieler liegt die Frustlatte sehr niedrig aufunausgewogener Schwierigkeitsgrad
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