Zwar immer noch kein Überflieger, trotzdem gefielen uns die Handheld-Versionen deutlich besser.
Manchmal hat man's ganz schön schwer
Cars Race-O-Rama
Dafür marschieren die "Kleinen" wieder im Gleichschritt mit den "Großen" in Sachen Handhabung und Schwierigkeitsgrad. Keine Frage, ihr als Spieler habt sicher nichts gegen eine gesunde Anforderung! Nur zu gerne besteht man gesalzene Herausforderungen, solange sie fair als auch ordentlich daher kommen. Wenn allerdings im Spiel enthaltene Unzulänglichkeiten dafür sorgen, dass man mehr Frust als Freude über einen Sieg spürt, läuft was nicht ganz richtig. Wie schon bei den Konsolenablegern auch, fahren sich die Handheld-Vertreter einen dicken Minuspunkt in Sachen Steuerung ein, denn auch hier funktioniert der Drift nicht so wie er soll. Oftmals der Verzweiflung nah, schießt Lightning oder einer seiner Boliden-Kollegen in den Kurven massiv über das Ziel hinaus und das obwohl die Zugabe des Drifts durch euch noch so sparsam bzw. dezent ergeht. Es ist einfach nicht erklärbar, warum die Entwickler dieses wichtige Element so verhunzt haben - da vergeht einem einfach nur der Spaß durch die Kurven rutschen zu wollen. Erschwert wird das Vorhaben auch durch die z.T. sehr agilen, unfairen als auch launischen Gegner, die mal gewillt sind euch vorbeifahren zu lassen und an anderer Stellen rumpeln sie euch so derbe von der Strecke, dass ihr fast schon keine Chance mehr habt vom letzten auf den ersten (oder wenigstens zweiten) Platz vorzufahren. Wiederholungen liegen damit an der Tagesordnung und sie sind auch notwendig, denn nur mit den richtigen Ergebnissen - wir haben es bereits angemerkt - lassen sich neue bzw. andere Spielabschnitte freischalten.
Cars Race-O-Rama
Bezogen auf das allgemeine Handling kann weder der DS-Version noch dem PSP-Ableger der Vorzug erteilt werden. Sicherlich mag die Tatsache, dass man Lightning und seine Freunde mit dem Analogstick des PSP ggf. leicht handhaben kann, für Sonys tragbares Gerät sprechen; Aber dem gegenüber steht eine astrein funktionierende als auch reagierende Steuerung auf dem DS, bei dem im Übrigen der Stylus wenig (maximal eine Bestätigung auslösen) bis keine Verwendung hat, da alles über die durchaus logisch geratene Tastensteuerung ergeht. Von daher richtet euch einfach danach, welches Gerät ihr euer Eigen nennt - falsch macht man mit beiden Titeln (sofern man Fan des roten Flitzers ist) nicht wirklich.
Die DS- als auch PSP-Version von CARS punkten mit einer deutschen Spracheausgabe, sofern ihr die Geräte in der Grundeinstellung auf Deutsch eingestellt habt. Solltet ihr beispielsweise die englische Sprache bevorzugen, besucht das Gerätemenü und fertig ist die Laube. Da man im Spiel selbst nicht wirklich auf das Verstehen von Inhalten angewiesen ist, weil alles selbsterklärend rüber kommt, empfiehlt sich sogar die englische Spracheinstellung, da hier die Boliden deutlich mehr den Kühlerrand halten und weniger reden. Ergo, gibt es deutlich weniger "nervige" Spracheinlagen, die sich zudem im Deutschen sehr oft wiederholen. Im Bezug auf die klangliche Qualität werden weder DS noch PSP überstrapaziert.
