Castlevania - Dawn of Sorrow im Gamezone-Test

Test GreenAcid

Kann Konami das acht Jahre alte Spielprinzip ein weiteres Mal erfolgreich neu erfinden?

Für Fans: Jede Menge Bonus-Gameplay

Castlevania - Dawn of Sorrow Castlevania - Dawn of Sorrow Hat man sich schließlich nach sechs bis acht Stunden Spielzeit bis zum letzten Endgegner vorgekämpft und kurz darauf das Spiel beendet, ist für wahre Fans noch lange nicht Schluss: Wie schon in den Vorgängern dürft ihr das Spiel ein zweites Mal mit einem anderen Charakter durchspielen und stoßt dabei auf zusätzliche Geheimnisse. Außerdem erwarten euch verschiedene Schlusssequenzen, was ganz davon abhängt, ob ihr auch wirklich alle Bosskämpfe im Spiel bestritten habt. Davon abgesehen werden sich die ganz harten unter euch wohl doch auf das Sammeln aller Seelen einlassen, auch wenn das Gameplay in diesem Fall sehr eintönig und langweilig werden kann. Letztendlich hat man auch noch an die Freunde der Link-Funktion gedacht und eine Möglichkeit zum Seelentausch sowie einen zweitbasierten Versus-Modus integriert. Hierfür dürfen sogar eigene Herausforderungen in einem sehr einfach gehaltenen Leveleditor zusammengestellt werden.

Aufgemöbelte Grafik und gelungener Sound

Castlevania - Dawn of Sorrow Castlevania - Dawn of Sorrow Der Umzug der Serie auf den Nintendo DS hat neben den neuen Touchscreen-Features natürlich auch ein paar technische Vorteile zu bieten: Viele Räume des Schlosses sind in Sachen Grafik um einiges schöner geworden und glänzen nun mit aufwendigen 3D-Hintergründen, welche der spannenden Vampirjagd einen ansehnlichen Tiefeneffekt verleihen. Auch die Größe und die Animationsvielfalt der Gegner ist merklich gestiegen - ganz besonders bei den gigantischen Endgegnern. Die Spielumgebung wurde von Konamis Grafikern wie gewohnt mit sehr viel Liebe zum Detail umgesetzt und die abwechslungsreiche Gestaltung sorgt nach wie vor für eine sehr gelungene Atmosphäre. Trotzdem ist es sehr lobenswert, das man sich nicht von den dreidimensionalen Fähigkeiten des DS hat verlocken lassen und der zweidimensionalen Grafik treu geblieben ist. Ganz besonders auffällig hat sich übrigens die musikalische Untermalung des Spiels weiterentwickelt: Endlich tönen glasklare Piano-Klänge aus den Stereo-Lautsprechern des Handhelds und endlich erreicht die Musik eine ähnlich überzeugende Qualität wie einst bei "Symphony of the Night"

Meinung

Wertung zu Castlevania - Dawn of Sorrow (NDS)

Wertung:

8.5 /10
Pro & Contra
klassisches Castlevania-Gameplayausgereifte RPG-Elementetolle Touchscreen-Unterstützungverbesserte Grafiksehr guter Soundspielbarer Bonuscharakterkabelloser Seelentausch
viel zu wenig Innovation im Vergleich zum Vorgängerkonfuse Waffenverteilungzufallsbasiertes SeelensammelnLangzeitmotivation nur für sehr geduldige Fans
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