Im neuen Castlevania haben die Werwölfe und Vampire nichts zu lachen, während wir uns über einen gelungenen Reboot freuen.
Castlevania: Lords of Shadow
Höhepunkt der Inszenierung ist allerdings die Musik, sowie die Synchronisation des Spiels. Selten hat man einen dichteren und klanglich beeindruckenden Soundtrack zu hören bekommen, welcher das Geschehen auf dem Bildschirm zum einen sehr gut untermalt und zum anderen Reminiszenzen an die alte Serie liefert. Komponist Óscar Araujo hat hier einen hervorragenden Job abgeliefert und trifft die richtigen Nuancen um den Spannungsbogen zu erhöhen. Unglaublich dass dieser Mann zuvor noch nie einen großen Hollywood-Blockbuster mit seiner Musik beehrt hat und Castlevania: Lords of Shadow sein erster Videospiel-Soundtrack ist. Dazu kommt die grandiose und hollywoodreife Synchronisation und im Falle dieses Spiel ist dieser Vergleich nicht einmal weit hergeholt. Schließlich haben sich namhafte Schauspieler wie Robert Carlyle (28 Weeks Later), Natascha McElhone (Ronin, Solaris) und Sir Patrick Stewart, besser bekannt als Jean-Luc Picard aus Star Trek, versammelt um den Hauptfiguren ihre Stimmen zu leihen. Carlyle in der Rolle des Gabriel, McElhone als seine Frau Maria und Sir Stewart in der Rolle des Vertrauten Zobek liefern einen hervorragenden Job und geben den Charakteren die nötige Tiefe. Da stört es weiß Gott nicht, dass der deutsche Spieler nur Untertitel geboten bekommt, zumal es schwer gewesen wäre diese Leistung mit einer deutschen Synchro zu toppen.
