Ein Klassiker den sich kein Xbox 360 Spieler mit Retro-Allüren entgehen lassen sollte.
Die Umsetzung auf die Xbox 360
Castlevania: Symphony of the Night
Die Xbox Live Arcade Variante von "Symphony of the Night" entspricht erwartungsgemäß der Fassung, die wir von der Playstation kennen. Um genau zu sein, wurde diese zumindest grafisch 1 zu 1 übernommen, was man bereits bei Spielstart an 2 vermeintlich eingesteckten Memorycards mit je 15 Blöcken und anderen In-Game Kleinigkeiten wie z.b. wabernden Texturen bei 3D Hintergrunden erkennen kann. Erfreulich ist dabei, dass sich das Bildformat im laufenden Spiel frei anpassen lässt und ein optionaler Grafikfilter zur Verfügung steht, der die auf HD Screens etwas pixelig wirkende Visualisierung per Interpolation rund rechnet. Soundtrack und Soundeffekte wurden hingegen komprimiert, um die Dateigröße möglichst klein zu halten. Allerdings macht sich dieser Umstand nur geringfügig bemerkbar, z.B. wenn die Hintergrundmusik an dem Punkt, an dem sie von vorne beginnt, eine kleine, merkliche Pause einlegt, die auf der Playstation nicht zu hören war. Dieser und andere minimale Unterschiede dürften aber nur Kennern auffallen und stören nicht wirklich. Auch die kleinen Full Motion Videos mit denen einige Szenen in der Originalfassung eingeleitet wurden, sind aus der XBLA Version herausgenommen worden- vermutlich um Speicherplatz zu sparen. Doch waren die Videos aus heutiger Sicht sowieso recht altbacken und trugen auch keinen wichtigen Inhalt bei, daher dürften sie nur sehr penible Kenner des Originals vermissen, die aber mit großer Wahrscheinlichkeit auch die Playstation Fassung im Schrank stehen haben und daher auf die XBLA Umsetzung gegebenenfalls verzichten können. Letztendlich ist Castlevania: Symphony of the Night trotzdem der erste XBLA Titel der die Dateigröße von 50 MB überschreitet (98 MB bringt die Datei auf die Waage), und somit eine Festplatte oder eine 512 MB Memory Unit voraussetzt. Für die XBLA Fassung sprechen hingegen die komplett ausfallenden Ladezeiten, Highscore Listen, in denen auch die Spielzeit verglichen werden kann, die üblichen 200 Gamerscore Punkte, die es über vorbestimmte Erfolge frei zu schalten gilt, die 60 Hz Kompatibilität bzw. die Ausgabe in progressive Scan, sowie die Lokalisierung fast aller Bildschirmtexte.
