Bedrohliches Gackern, Gerangel bei der Futterausgabe und unkontrolliertes Wachstum sorgen für Probleme auf der Hühnerfarm.
Audiovisuelles Hühnerfarmageddon
Chicken Riot
Grafisch betrachtet ist Chicken Riot nicht einmal schlecht, sondern bewegt sich auf einem gehobenen Wii-Niveau, doch rasante Kamerafahrten und adrenalingeladene Einstellungen bekommt man ebenso wenig geboten, wie actiongeladene Spanung. Sicher, die Umgebungen auf der Farm wurden recht gut in Szene gesetzt und der comichafte Grafikstil passt hervorragend in das Konzept des Spiels, doch hat man das alles in anderer Form schon einmal in anderen Budget-Titeln gesehen. Alles in Chicken Riot läuft zudem recht behäbig ab und die laaaaangsamen Kameraschwenks führen uns immer wieder zu neuen statischen Standbildern in der Pampa, vor deren Hintergrund die Vogelgrippen-Überträger angreifen. Dabei nimmt man es mit der Kollisionsabfrage nicht so genau wie bei anderen Vertretern dieses Genres, weswegen selbst geübte Shooter-Freunde auf dem höheren Schwierigkeitsgrad keinerlei Probleme haben sollten, die Invasion erfolgreich einzudämmen.
"Old McDonald hat ne' Farm" hi-ha-hi-ha-ho... Dieses Lied schweift umgehend im Kopf herum, wenn man sich dem Soundtrack zu lange aussetzt. Immer und immer wieder dudelt die gleichbleibende Country-Musik aus den Boxen und wird schon nach kurzer Zeit zu einer gewissen Nervenprobe. Das stetige Gegacker und die andauernden "Reload"-Aufforderungen tragen zudem dazu bei, dass man schon bald entnervt zur Fernbedienung des TV-Geräts greift um den Sound leiser zu drehen oder um ihn sogar ganz auszuschalten.
