Konami feiert wieder eine heiße Party und wir packen die Tanzmatten aus …
"Dancing" Like The Wolf
Dance Dance Revolution: Hottest Party 3
Während zu Beginn sämtliche Lizenzsongs zur Verfügung stehen, gilt es die so genannten "Konami Originals"wie so oft freizuspielen, um zum Schluss auf eine stattliche Auswahl von knapp 50 Titel zu kommen. Mit Erfolgen im Wettkampf bekommt ihr die zusätzlichen Dance-Stampfer von Naoki, Jun und anderen Hausinterpreten recht flott, aber auch Liebhaber werden einfach aufgrund der Spieldauer hin und wieder den einen oder anderen Song automatisch dem Repertoire hinzufügen können - erinnert an wenig an "Dance Dance Revolution Extreme", welches damals leider nur als PS2 Import aus Japan zu haben war. Bisweilen unterbricht "Hottest Party" auch den aktuellen Spielfluss und wirft euch in eine ganz spezielle Herausforderung gegen einen CPU-Gegner - keine wirklich leichte Sache, da euch in diesen Duellen nur knallharte Beats entgegen gefeuert werden.
Dance Dance Revolution: Hottest Party 3
Mit "Disturbia" von Rihanna, solchen musikalischen Chart-Granaten wie "So What" von Pink oder "Just Dance" von Lady GaGa sowie Klassikern wie "Enjoy The Silence" von Depeche Mode können die meisten wohl aber eher etwas anfangen. Es wird ein ordentliches musikalisches Spektrum serviert und ein jeder wird den einen oder anderen Lieblingssong in der üppigen Auswahl vorfinden. Oftmals schwingt die Hüfte automatisch im Beat mit und es ist ein Leichtes, in den Rhythmus zu finden. So sollte es zumindest sein, doch im Gegensatz zu "Hottest Party 2" wirken die Choreographieren nicht mehr ganz so gelungen. Bisweilen nur gewöhnliche Steps, langweilige Schrittfolgen und unverständliche Pausen wollen so gar nicht mit der eigentlichen Musik harmonieren - das hatten die Entwickler in der Vergangenheit definitiv schon besser abgeliefert. Viele Songs scheinen auch nur aufgrund ihrer Bekanntheit ihren Weg in der Auswahl gefunden zu haben, nicht aber weil sie gut auf "Dance Dance Revolution" umgesetzt werden können. Auffällig in solchen Fällen ist häufig das zwanghafte Abwürgen der Musik oder der ungewohnt plötzliche Beginn der Noten, da die Titel auf ca. anderthalb Minuten gekürzt werden - in vielen Fällen aber leider ohne jegliches Fingerspitzengefühl. Das Spiel macht trotzdem Spaß - gar keine Frage - es bleibt nach dem grandiosen Vorgänger einfach nur ein fader Beigeschmack.
