Mit der 4. Party knüpft Konami an Dance Central an – ob das eine gute Idee war?
Dance Dance Revolution: Hottest Party 4
Die Plattensammlung umfasst mal wieder über 50 Titel und serviert uns vor allem aktuelle Charthits, tolle Klassiker und lauschige Ohrwürmer, die ins Blut gehen und allein durch ihren Rhythmus und Sound zur Bewegung animieren. Da fehlt nur noch die passende Vorgabe und schon ist Dance Dance Recolution geboren. Lizenzsongs wie Love Shack, Dancing in the Street oder Battlefield stehen von Anfang an zur Verfügung, von Konami und ihren musikalischen Stars wie Naoki produzierte Titel sowie eingekaufte Sachen bereichern die Palette erst zur späteren Stunde. So kommt es, dass die flotten Dance und Eurodance-Kracher erst nach und nach spielbar sind. Ein wenig Kritik wollen wir dennoch loswerden, denn ein gewisses Dejá-Vu bleibt nicht aus! Bis auf eine Handvoll Songs wurden sämtliche Stücke aus dem kürzlich veröffentlichten Playstation 3 Titel übernommen. Wiederholungstäter, die New Moves schon ihr eigenen nennen, können sich daher das Geld getrost sparen. Mit der Songliste finden sich natürlich auch dieselben Kritikpunkte: Die Choreographien sind weitestgehend gut umgesetzt, aber es gibt auch negative Beispiele und wir hatten bei der Konkurrenz auch schon etwas mehr Herzblut verspürt. Wii-Spieler müssen zudem übrigens auf die knallharten Klassiker der Serie wie Max 300, Afronova, Tsugaru oder Sweet Sweet Love Magic verzichten. Damit fällt Hottest Party 4 insgesamt sogar etwas leichter aus.
