Ascaron will an die goldenen Zeiten des Weltraum-Genres anzuknüpfen. Ob dies gelungen ist, lest ihr in unserem Test.
Egoshooter im Weltraum?
Darkstar One
Es gibt drei Möglichkeiten die Darkstar One zu steuern: Dabei dürft ihr euch zwischen einer Maus-Tastatur-, einer Joystick- und einer Gamepad-Steuerung entscheiden. Die Maus-Tastatur-Variante ist dabei die komfortabelste und vermittelt den Eindruck, dass man einen Egoshooter im Weltraum spielt. Es ist sogar möglich zu "strafen". Mit der Tastatur werden die Feinde anvisiert, die Sternenkarte aufgerufen und das Kommunikationssystem bedient, während die Maus zum Zielen und Schießen benutzt wird. Mit dem Mausrad lässt sich außerdem die Geschwindigkeit bequem ändern. Haltet ihr die Leertaste gedrückt, könnt ihr mit der Maus die einzelnen Bedienfelder des Cockpits erreichen, ohne die jeweiligen Aktionstasten auswendig zu lernen. Dies klappt sogar im Kampf äußerst gut. Aber auch die "Oldschool"-Steuerung mit dem Joystick geht gut von der Hand.
Wie stehts mit Grafik & Sound?
Darkstar One
Grafisch ist "Darkstar One" voll auf der Höhe der Zeit: Die einzelnen Raumschiffe und Stationen wurden sehr gut umgesetzt und glänzen mit vielen Details, wozu Geschütztürmen und hübschen Effekten, wie das Nachziehen der Antriebsspur, zählen. Die gesamte Spielwelt kann sich ebenfalls durchaus sehen lassen. Besonders beeindruckend sind dabei die riesigen Planeten, die gemächlich ihre Bahnen ziehen und dafür sorgen, das ihr euch in euerem Schiff so richtig klein und unbedeutend vorkommt aber auch die großen Schlachtschiffe und Raumstationen hinterlassen dank mächtig vieler Polygone und Lichtspielereien einen bleibenden Eindruck. Im direkten Vergleich mit der Konkurrenz von "X3: Reunion" muss sich "Darkstar One" allerdings knapp geschlagen geben. Dafür ist das Spiel von Ascaron weniger hardwarehungrig: Bereits ab 2,5 Ghz und einer Grafikkarte wie der Geforce 5 oder einer Radeon 9800 kann man das Spiel mit einigen Einbußen bestens spielen. Ab 3 Ghz, 1 GB Ram und einer Geforce 6, lässt sich "Darkstar One" mit allen Details genießen. So kommen also auch Besitzer älterer Systeme, die bereits über zwei Jahre auf dem Buckel haben, zu einem akzeptablen Spielerlebnis und dies ist heutzutage bei neuen Titeln nicht selbstverständlich. Musikalisch bietet der Titel feinste Kost: Orchestrale Musik unterstreicht die Atmosphäre perfekt und passt sich dem Spielgeschehen dynamisch an. Fliegt ihr ruhig durch die Weiten des Alls, ertönen gemächliche Musikstücke, während bei Kämpfen alles viel bedrohlicher wirkt. Ebenfalls sehr gelungen ist die deutsche Sprachausgabe, die einen sehr professionellen Eindruck hinterlässt - alles andere wäre bei einem deutschen Produkt aber auch etwas peinlich geworden. Eine der größten Stärken von "Darkstar One" ist ganz einfach die gesamte Akustik, die euch tief in die Spielwelt eintauchen lässt.
