Leichte Kost zum Film: Übernehmt die Rolle der Grace Kinder und besiegt den bösen Oger Mulgarath.
Die Geheimnisse der Spiderwicks
Technisch ist der Titel ansehnlich, wenn auch teilweise eher durchwachsen. Viele Abschnitte sind sehr düster, völlig in Schatten gehüllt. Einerseits ja ganz gruselig, andererseits aber auch ziemlich undurchsichtig. Auf der Wii habt ihr daher die Möglichkeit, die Helligkeit euren Wünschen anzupassen. Warum dies auf der Playstation 2 nicht möglich ist, soll wohl ein geheimnisvolles Rätsel bleiben. Das Anwesen, der Wald und der Steinbruch überraschen mit üppigen Details und einer lebhaften Natur. Nicht nur die Fabelwesen und Feinde huschen durch die Gegend, auch das saftige Gras wiegt sich im seichten Wind. Optisch macht die Wii Version etwas mehr her. Die Grafiken sind schärfer und fallen nicht so grobkantig aus. Etwas garstig gibt sich derweil in beiden Versionen die Kamera, die ohne manuelle Justierung nicht zu gebrauchen ist. Mit dem rechten Stick des Playstation 2 Controllers hat man aber alles einigermaßen im Griff. Auf der Wii tut man sich aber aufgrund der bewegungssensitiven Steuerung sehr schwer. Grundsätzlich macht es auf der Wii ja mehr Spaß, einige Faktoren der Steuerung fallen aber ungünstig aus. Der Classic Controller verschafft aber Abhilfe und bietet ein ähnliches Konzept wie auf der PS2. Soundtechnisch wird das Gruselmärchen mit unheimlichen Klängen und Klaviermusik aus dem Film begleitet, sowie mit schauderhaften Geräuschen untermauert, die aber durchaus feinfühlig auf die Gehörgänge der kleineren Spieler angepasst wurden. Einzig allein die Deutsche Sprachausgabe wirkt hin und wieder deplaziert und überhastet - da steckt im englischen Original etwas mehr Qualität.
