Der 2. und eher mäßige Versuch von EA, die Nintendogs mit den Sims zu kombinieren.
Technisches Allerlei...
Die Sims 2: Apartment-Tiere
Technisch bekommen wir für DS-Verhältnisse solide Kost geboten, angefangen von der Grafik bis hin zum Sound, der teilweise etwas seltsam anmutet. In der üblich isometrischen Ansicht bewegt sich unser Sim durch die vier Wände, die allesamt brauchbar, aber eben nicht umwerfend gestaltet wurden. Dafür ist die Darstellung recht flüssig und erlaubt sich wenige Patzer, gerade was die Bewegungsintensivität angeht. Animationen und Tiermodelle gehen ebenfalls in Ordnung, reißen aber auch nicht wirklich Bäume aus und wirken teilweise höchst amüsant, da die Gesichtsmimiken einiger menschlicher Charaktere etwas ulkig aussehen. Was die Tiere anbelangt, so wird hierbei nicht die Detailverliebtheit eines Nintendogs erreicht, dürfte aber für die angesprochene Zielgruppe durchaus ausreichend gestaltet sein. Zu Gute halten muss man dem Spiel, dass man die Wohnung in allen möglichen Perspektiven ansehen kann und man nicht an Wänden oder Kanten hängen bleibt, sondern sich problemfrei durch das Apartment bewegen kann.
Die Intromusik hingegen klingt, als hätte ein Westeuropäer oder Amerikaner versucht, typische J-Pop Klänge zu fabrizieren, was natürlich denkbar mittelmäßig und wenig wohlklingend ausfällt. Und auch im Spiel passen die jeweiligen Laute der Tiere nicht wirklich zu den eigentlichen Hauptdarstellern. Manch Knurren eines Hundes könnte hierbei mit den angeregten Lauten eines Menschen verwechselt werden, wenn ihr versteht...
Darüber hinaus gibt es das übliche Sims-Gebrabbel, Straßenlärm und zwitschernde Vöglein, deren "sanfter Gesang" von der Straße zu uns in die Wohnung schallt, sich dies aber nach kürzester Zeit zu wiederholen beginnt. Im Gegensatz zur Grafik geht der Sound somit völlig unter.
