Aufgrund der neuen Umgebung kommt durchaus etwas frischer Wind ins angestaubte Gameplay der Sims.
Wie sieht die Anpassung an die PSP-Technik aus?
Die Sims 2: Gestrandet
Was in "Die Sims 2" und die "Die Sims 2: Haustiere" auf der PSP bemängelt wurde, waren die zum Teil drastischen Schlampereien bei der Portierung. So litten die Vorgänger an horrenden und oft auftretenden Ladezeiten - diese haben sich auch in "Die Sims 2: Gestrandet" nicht unbedingt verbessert. Startet ihr das Spiel aus dem XMB-Menü der PSP vergehen gut zwei Minuten, bis ihr euch in der virtuellen Inselwelt befindet. Ansonsten treten die Ladezeiten dann auf, wenn ihr zwischen den einzelnen Bereichen der Inseln bewegt - Hier beträgt die Ladezeit dann ca. 10 Sekunden. Was ein wenig unverständlich ist, sind die grausig langen Wartezeiten nach dem Speichern des Spiels: denn nachdem ihr den Spielstand relativ zügig gesichert habt, müsst ihr noch mal gut 10 Sekunden warten, bis ihr weiter fortfahren könnt - dasselbe gilt beim zurückkehren ins Spiel nach dem Ausschalten der PSP. Aber auch in anderen Bereichen des Spiels haben sich die Entwickler bei der PSP-Umsetzung einige Schnitzer erlaubt:
Die Sims 2: Gestrandet
Die Nahrungsaufnahme einiger Früchte wirkt nämlich ein wenig verfremdet - So schwebt beispielsweise eine Banane vor eurem Sim, während dieser die Frucht verspeist. Genauso sieht es bei der Anpassung an die Steuerungsmöglichkeiten der PSP aus: Während das direkte Steuern des Sims bis auf einige Hänger relativ gut funktioniert, kann man die Steuerung der Kamera getrost in die Tonne kloppen - Denn nur selten wird wirklich ein optimaler Kamerawinkel gefunden, welcher das Geschehen bestmöglich einfängt. In jedem Inselabschnitt muss die Kamera nämlich manuell justiert werden, was gerade in Gegenden mit viel Pflanzenbewuchs zur Zerreisprobe gerät. Die Kamera bleibt hängen, wird durch den Pflanzenbewuchs behindert oder macht auch ansonsten nur Probleme. Die restliche grafische Präsentation leidet unter einem leichten Dauer-Ruckeln und ebenfalls einem oftmaligen Auftreten an Tearing. Doch es gibt auch positive Aspekte zu berichten: So haben die Entwickler fast 1:1 die PS2-Version auf eine UMD portieren können, was natürlich nicht ohne Abstriche passieren konnte, allerdings immer noch recht ansehnlich aussieht. Die gesamt Spielwelt muss zwar wie oben bereits erwähnt mit einigen Rucklern auskommen, kann aber dennoch gerade durch die prächtige Pflanzenwelt überzeugen. Auch die Unterschiedlichen Gebiete auf den Inseln, wie zum Beispiel Strand, Dschungel, Höhle oder Vulkan werden von dem 16:9 Handheld erstaunlich gut wiedergegeben. Hinsichtlich des Sounds erwartet euch das typische "Die Sims"-Gedudel, gespickt mit einigen Umgebungsgeräuschen. Hier haben die Entwickler von Maxis wieder einmal die alt bekannte Kost herbeigezaubert.
