Die Sims 2: Haustiere im Gamezone-Test

Test Andreas Keser

Auch auf Nintendos DS bekommen die Sims Haustiere spendiert. Hier geht es allerdings primär darum, eine Tierpraxis zu führen

Das eigene Haustier

Die Sims 2: Haustiere Die Sims 2: Haustiere Als Tierarzt habt ihr selbstverständlich auch euer eigenes Haustier. Sucht aus den verschiedenen Rassen einen Hund oder eine Katze aus und verändert geringfügig das Aussehen nach eurem eigenen Geschmack. Viele Möglichkeiten werden dafür leider nicht geboten. Das gilt aber generell für euren kleinen Freund. Ihr habt zwei verschiedene Optionen. Entweder trainieren oder spielen. Unter Spielen laufen solche Dinge wie streicheln oder einen Ball werfen, den der Hund dann holen muss und all sowas. Trainieren ist etwas komplizierter. Es gibt unterschiedliche Kommandos wie etwa "Pfötchen geben", "Männchen machen", "Tanzen" und mehr. Jedes Kommando hat seine eigene Melodie. Diese ist anhand von Noten angegeben. Bei leichten Kommandos gibt es wenige Noten (z.B. nur zwei), bei schweren weitaus mehr. Ihr müsst nun genau das Timing erwischen und zur richtigen Zeit den Touchscreen antippen, um Noten zu setzen. Ist dies mehrfach korrekt gelungen, so führt euer Tier den Trick aus und hat das Kommando gelernt. Das war's dann aber auch schon. Wenn ihr darauf verzichten könnt, dann ist es auch möglich euer Haustier wegzuschicken. Damit bleibt mehr Platz im Zwinger für eure Patienten.

Technisches

Die Sims 2: Haustiere Die Sims 2: Haustiere In Sachen Grafik gibt es leider einige Mängel. Wenn das Geschehen herangezoomt wird, fallen die groben Pixel auf den Charaktermodellen auf und auch die restlichen Texturen sind alles andere als scharf. Einzig die Gesichter der Leute sind einigermaßen in Ordnung, jedoch vom Stil her sehr häßlich. Der Sound ist nicht ganz so negativ zu bewerten. Neben der lustigen Sims-Sprache gibt es wieder die typischen belanglosen Melodien, die man einerseits wahrnimmt, sie aber nicht als Ohrwurm ständig vor sich hin summen müsste. Das Bellen und Miauen ist ganz gut gelungen. Was die Steuerung betrifft stößt man zunächst auf kleinere Probleme. Man muss sich erst umgewöhnen, doch nach kurzer Zeit läuft es wie von alleine. Mit dem Stylus werden Gegenstände angetippt, mit denen ihr interagieren wollt und anhand des Steuerkreuzes und der Buttons wird die Kamera bewegt. Eine direkte Steuerung eures Sims, wie etwa auf der PS2 und dem Cube, gibt es aber nicht.

Meinung

Wertung zu Die Sims 2: Haustiere (NDS)

Wertung:

6.5 /10
Pro & Contra
Steuerung nach Eingewöhnungszeit simpeltypische Sims-Sprache und Melodienkaum Ladezeitenselbst kochenTricks durch Melodien beibringen
Monotones Gameplaydas sich schnell wiederholtAlltagsbewältigung kommt zu kurzwenig Möglichkeiten sich mit dem eigenen Haustier zu beschäftigenviel vorgegebenwenig Auswahlmöglichkeitenkein richtiger Baumoduskeine NachbarschaftKommunikation mit anderen Sims extrem beschränktgrobe Pixel
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