Mit dem aktuellsten DiRT bricht Codemasters mit der Tradition und offeriert uns erstmals eine Art Destruction Derby ganz ohne richtige Rallyes. Die soll es dann in DiRT 4 geben. Ob das Experiment gelungen ist, verraten wir euch im Test.
Der Multiplayer
Quelle: PC Games Hardware
DiRT Showdown (11)
Auch wenn wir einzig im Singleplayer neue Autos freischalten können, ist es doch der Multiplayer der uns für längere Zeit vor den Screen wird fesseln können. DiRT Showdown ist das Rennspiel für alle die gerne mal ihre Konkurrenten einfach zur Seite schieben, statt gesittet an ihnen vorbeizuziehen. Sämtliche auch offline vorhandenen Spielvarianten gibt es auch online, die Codemasters-typisch in drei Kategorien eingeteilt wurden. Wir können uns also auf reine Rennen ebenso beschränken wie auf die Party-Games oder die Crash-Modi. Klar, dass es auch möglich ist alle Modi zu wählen, für die maximale Abwechslung. Wie schon erwähnt gefällt dabei das sauber und schnell funktionierende Matchmaking, sowie das ebenfalls einwandfreie Party-Feature. Haben wir uns mit einigen Freunden zu einer Party zusammengeschlossen, entscheidet der jeweilige Host was gespielt wird. Besonders viel Spaß macht das natürlich im Team. Doch ist das System so schlau, bei einer Party-Übermacht diese auch in mehrere Teams aufzusplitten. Um den Mitstreitern den letzten Nerv zu rauben und sie dazu zu bringen Fehler zu machen, hat Codemasters die bekannten Hupen nicht vergessen. Vom Truck über den Train bis hin zur Geisterhupe sind wieder alle vorhanden. Allerdings sind sie nun deutlich leiser als noch in DiRT 3, oder ich bilde mir das nur ein, weil die Umgebungsgeräusche so laut sind.
Technisches
Quelle: PC Games Hardware
DiRT Showdown (12)
Grafisch erkennt man eigentlich keinen Unterschied zu DiRT 3, da werkelt exakt die gleiche Engine. Nach wie vor wird das Spielgeschehen absolut flüssig präsentiert, es gibt aber immer noch die bekannten kurzzeitigen Freezes, welche das Spiel gleich mal für mehrere Sekunden komplett einfrieren lassen, und das offline ebenso wie online. Dagegen hilft auch die optionale Installation auf der Xbox 360 nichts. Playstation 3 Besitzer müssen sich sowieso mit einer Zwangsinstallation abfinden, welche um die 2,6 GB auf die Festplatte schaufelt. Das dauert natürlich seine Zeit, doch ist es nicht die einzige Hürde die es zu überwinden gilt, bevor man mit DiRT Showdown loslegen kann.
Quelle: PC Games Hardware
DiRT Showdown (15)
Will man nämlich wirklich alle Features des Titels vom ersten Event an nutzen können, hat man einiges vorzubereiten. An erster Stelle nämlich steht die Eingabe des Keys für den Online-Pass, den Neukäufer in der Verpackung finden. Als nächstes müssen wir unseren Youtube bzw. Google-Account angeben, ansonsten sind keine Videos hochzuladen. Sodann stolpern wir über Codemasters jüngsten Spross, das Racenet. Einen Account dafür erstellen wir per PC im Netz, woraufhin uns das Spiel einen Code ausgibt, der wiederum dafür gedacht ist Racenet mit unserem XBL, PSN und/oder Steam-Account zu verknüpfen. Als Belohnung dafür erhalten wir drei neue Lackierungen. Es ist vorauszusehen, dass Codemasters auch in den kommenden Rennspielen das Racenet unterstützen wird.
Quelle: Codemasters
DiRT Showdown (20)
Bleibt noch zu sagen, dass Codemasters bei den Strecken durchaus ein gewisses Recycling betrieben hat. Zwar gibt es viele neue Arenen, viele Rennstrecken aber kommen uns aus DiRT 3 bekannt vor und wurden nur marginal geändert. Und so schön es auch ist, dass wir unsere Fahrzeuge nun in drei Kategorien aufrüsten können (trifft nicht auf die lizenzierten Rally-Fahrzeuge zu), stellt sich doch ziemlich schnell heraus, welches Fahrzeug für welchen Event am besten geeignet ist, nämlich meist schlicht das stärkste, das man in der Singleplayer-Karriere als letztes freischaltet.
