Ein Relikt aus vergangener Zeit, das den jung gebliebenen das Lächeln ins Gesicht zaubert.
Dragon Quest 7: Wandler zwischen den Welten
Wenn ihr nicht gerade unterwegs zu viert Monster verkloppt könnt ihr euch in den zahlreichen Höhlen und Dungeons die Zeit vertreiben und auf Entdeckungstour gehen. Für Abwechslung sorgen da wiederum die malerischen Städte mit ihren vielen kleinen Details und auch Shops, welche für euch nützliche Items wie Waffen, Kleidung oder schlichte Heilkräuter bereit halten. Insgesamt wirkt die Spielwelt von Dragon Quest VI wie aus einem Guss - und das auf jeder Seite. Wo die Gegner wie für Toriyama üblich niedlich gezeichnet sind, sehen die Hauptcharaktere markentypisch aus und lassen einmal mehr Parallelen zu Dragonball aufkommen. Hinzu kommen die jeweils in einzigartigem Stil gehaltenen Städte, die sich mit Vorliebe der gesamten Farbpalette bedienen. Auch die Bewohner haben wieder einige schräge, lustige, informative und auch traurige Geschichten zu erzählen und laden den Spieler gerne zum Lesen ein, denn eine Sprachausgabe ist originalgetreu nicht vorhanden.
Ebenso scheint der Sound ein Memento an die vergangene 16-Bit-Ära zu sein. Es entsteht das Gefühl, man sitze nicht vor einem Handheld, sondern dem SNES-Pad und lausche minimalistischen aber dennoch klangvollen Melodien die einerseits die Freiheit und andererseits die Grundstimmung eines ganzen Dorfes einzufangen vermögen. Grafisch liegt der Titel jedoch noch um Einiges hinter dem im letzten Jahr erschienenen neunten Serienteil. Hier merkt man halt doch deutlich, dass es sich lediglich um einen SNES-Port und kein eigens entwickeltes Projekt handelt.
