Echoes of the End im Test: Was taugt die Indie-Augenweide im Fantasy-Gewand?

Test Annika Menzel
Echoes of the End im Test: Was taugt die Indie-Augenweide im Fantasy-Gewand?
Quelle: PC Games

Eindrucksvolle Grafik kennt man eher von Blockbustern anstatt von Indie-Spielen, Echoes of the End begeistert aber dennoch damit. Wir verraten euch in unserem Test, was sich hinter den hübschen Landschaften noch so alles verbirgt.

Was ist das Erste, woran ihr denkt, wenn ihr die Bezeichnung Indie-Spiel hört? Vielleicht ist es Pixel-Grafik, Cozy Games oder direkt ein spezifisches Werk wie Hollow Knight, das klein angefangen hat und dann komplett durch die Decke gegangen ist.

Wahrscheinlich sind grafisch beeindruckende Action-Adventures nicht unbedingt die Art von Spiel, denen man ihre Herkunft auf den ersten Blick ansieht. Mit Echoes of the End haben wir aber genau so einen Kandidaten, der zunächst auch ein AAA-Spiel sein könnte. Wenn wir genauer hinschauen, können wir die Indie-DNA allerdings doch noch gut erkennen.

Magie als Rettung und Gefahr zugleich

Bevor wir uns mit den Spielmechaniken beschäftigen, die uns letztendlich doch auf die Produktionsumstände schließen lassen, werfen wir erstmal einen Blick auf die Handlung. Das Spiel schickt euch in die fantastische Welt von Aema, die von sogenannten Hütern beschützt wird.

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Das sind allerdings keine Menschen, sondern große, kristallartige Konstruktionen, die Magie beherbergen. Doch nur wenige Bewohner des Landes, die sogenannten Vestigia, sind dazu in der Lage, selbst welche einzusetzen. Eine davon ist die Protagonistin Ryn, doch solche Kräfte gelten als gefährlich und unberechenbar.

Dennoch nimmt die Kriegerin nach dem Tod ihres Vaters ihren Halbbruder Cor unter ihre Fittiche. Sie werden jedoch kurz darauf von einer feindlichen Nation überrascht. Mit einem eigenen Vestigium im Schlepptau gelingt es die Widersacher, den Hüter zu zerstören und Cor kurzerhand als Navigator für die ihnen unbekannten Gebiete mitzunehmen.

Die Spielwelt wurde von Island inspiriert. Quelle: PC Games Die Spielwelt wurde von Island inspiriert. Von da an dreht sich für Ryn alles darum, ihren kleinen Bruder aufzuspüren. Dabei bekommt sie Hilfe von einem älteren Mann namens Abram, der ihr nach dem verheerenden Aufeinandertreffen unverhofft aus der Klemme hilft.

Während die beiden sich ihren Weg durch Aema bahnen, erfahren wir nach und nach mehr über die beiden Charaktere und die Geschichte ihrer Heimat. Jedoch plätschert die Handlung die meiste Zeit vor sich hin und dient in erster Linie als Rahmen, um die Hauptfiguren von A nach B zu kriegen.

Rätselhafte Umgebungen

Neben ein paar bestimmten Stellen, an denen ihr optionalen Dialogen lauschen könnt, unterhalten sich die beiden zwischendurch auf ihrem Weg durch das Land immer mal wieder, wodurch ihr immerhin mehr Hintergrundinformationen bekommt.

Die meiste Zeit seid ihr aber nicht mit Zuhören, sondern mit dem Anstrengen eurer grauen Zellen beschäftigt - genauer gesagt mit Umgebungsrätseln. Pro Kapitel erwartet euch ein schlauchartig aufgebautes Level, in dem ihr zwar links und rechts auch mal Schatztruhen findet, aber euch ansonsten nicht groß verlaufen könnt.

Dafür müsst ihr regelmäßig den Weg vor euch freimachen oder ihn auf kreative Art und Weise überwinden, etwa, indem ihr Plattformen bewegt, Portale durchquert oder zwischendurch auch mal recht klassische Rätselaufgaben löst.

Bildergalerie

Das ist alles unterhaltsam und hat uns nie lange aufgehalten, wodurch wir stets gut vorangekommen sind. Obwohl in den einzelnen Kapiteln jeweils unterschiedliche Gimmicks zum Einsatz kommen, folgen die Umgebungsrätsel aber doch stets einem sehr ähnlichen Schema und werden mit der Zeit daher etwas eintönig.

  1. Seite 1 Echoes of the End im Test - Story & Rätsel
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