In der Welt von Ektele Ulka geht es zu wie in vielen bekannten RPG-Umgebungen. Elfen, Zwerge und Drachen bevölkern die Welt in der auch Elixir das Licht der Welt erblickt. Da sie am gleichen Tag gezeugt wurde als ein greller Strahl vom Himmel fuhr, hielten sie die Schergen des Königshauses für eine Teufelsgeburt und wollten das Kind töten. Selbstlos aber warfen sich die Eltern vor die Ritter der Krone und gaben ihr Leben zum Schutze des Kindes.
Um den Schutz des Kindes Elixir dreht sich ab sofort alles in diesem, recht einfach gehaltenem, RPG. Unsere Party beginnt noch recht klein und besteht zu Beginn nur aus dem Mädchen Elixir und seinem Beschützer, einem Freund der ermordeten Familie. Schon bald jedoch gesllen sich weitere Mitglieder dazu, so dass wir die meiste Spielzeit mit insgesamt vier Personen unterwegs sein dürften. Der Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Aufleveln der Figuren, wie schon aus anderen RPG's bekannt, sowie dem fortführen der Geschichte. Leider nimmt die Stärke der Gegner nicht mit den eigenen Fähigkeiten zu, genau genommen bleiben sie das ganze Game durch ziemlich gleich stark, dafür nimmt ihre Anzahl sukzessive zu.
Die Grafik kann leider überhaupt nicht überzeugen, da sie mit ihrer geringen und fest eingestellten Auflösung von 640x480 Pixel schon arg verpixelt wirkt und mitunter ganze Details verschwinden lässt. Dies liegt auch an der extrem niedrigen Farbanzahl, denn mehr wie 256 Farben werden einem nicht geboten. Zudem kämpft das Game mit dem typischen Diablo-Problem, nämlich dem verschwinden der Figuren hinter irgendwelchen Gebäuden oder Pflanzen. Da der Schirm noch dazu nicht automatisch scrollt, befindet man sich immer wieder auf der Suche nach den eigenen Leuten.
Ebenso mager gibt sich die Soundkulisse, welche mit mittelalterlicher Kammermusik aufwartet, die sich aber schon sehr schnell zu wiederholen beginnt. Dazu gibt es nur ganz wenige Kampf- und Umweltgeräusche, denn Sprache sucht man im kompletten Game vergeblich. Dafür wird der Spieler mit Unmengen an wegzuklickenden Text genervt, der zwar für den Storyverlauf sehr wichtig ist, aber trotzdem wegen des viel zu häufigen Vorkommens nervt.
Das Interface kann ebenfalls kaum begeistern, auch wenn es im Grunde recht gut funktioniert und man eigentlich auch alle wichtigen Funktionen innerhalb kürzester Zeit findet. Allerdings sind so manche Icons, wegen der niedrigen Auflösung, schlicht und einfach nicht zu erkennen, auch die verwendete Schrift wird gnadenlos verpixelt. Dazu gesellt sich eine Unmenge an Shortcuts, welche man lediglich dem Handbuch entnehmen kann, das Spiel selbst gibt keinerlei Hinweise darauf.
