Das Schicksal des Drachenreiters liegt in eurer Hand. Kämpft, zaubert und besiegt damit das Böse in Alagaësia.
Teils opulent, meist unspektakulär
Eragon
Die Geschichte des Spiels wird hauptsächlich in kleinen Videosequenzen erzählt, wobei diese zum Teil wie Zeichnungen aufgemacht sind, teils gerenderte Sequenzen beinhalten oder letztendlich in Spielgrafik vorzufinden sind. Die Qualität reicht von erstaunlich bis miserabel. Vor allem Xbox 360 Besitzer werden die Nase rümpfen, bei manch detailarmen Bildern und hölzernen Bewegungen - für die betagte Playstation 2 kann man die Qualität ja noch akzeptieren. Aber auch die Levels schwanken von schön bis bescheiden. Optisch scheint sich der Titel mit dem Helden weiter zu entwickeln, die opulentesten und mit Effekten versehenen Welten finden sich erst in der zweiten Hälfte des Abenteuers. Detailreiche Fauna, neblige Schluchten und schummrige Höhlen laden dann zum Erforschen ein, während anfängliche Städte und Dörfer aufgrund schlichte Texturen eher langweilen. Der Generationsunterschied ist aber nicht sonderlich groß ausgefallen. Die Welten wirken auf der Xbox 360 zwar deutlich schärfer und weißen auch ein paar Details mehr auf, dennoch gehört dieser Titel wahrlich nicht zu Grafikelite! Immerhin verzichten die MS-Jünger auf das nervige Kantenflimmern, was Sony-Fans auch bei Eragon plagen wird!
Eragon
Ein weiteres Problem ist auch der Kameramann, welche am Set in Hollywood sicherlich schon längst seinen Job verloren hätte. Die Kamera das Geschehen meist aus einer netten Perspektiven zu zeigen, wobei dies oftmals eine eher starre Ansicht bedeutet bedeutet. Aber gerade bei Klettereinlagen und im kooperativen Modus mit zwei Spielern verliert man sehr schnell die Übersicht oder kommt nicht weiter, weil der Kamerawinkel entsprechende Aktionen nicht zulässt. Immerhin unterstützt der orchestrale und aus dem Film entnommene Soundtrack das Geschehen meist optimal. In Kämpfen variiert die Musik in hektisches Treiben, während in der Idylle seichte Melodien das Ohr umsäuseln. Der Sprecher in den Videos scheint sehr motiviert zu sein und auch die Ausrufe der Charaktere klingen ordentlich, leider trüben häufige Wiederholungen den Eindruck und passen die Kommentare nur selten auf die jeweilige Situation: "Mehr Urgals" tönt es aus den Boxen, obwohl der letzte eben gefallen ist. "Ich komme schon" ruft Saphira euch zu, obwohl sie ihre Arbeit schon erledigt hat und wieder davon fliegt. Kleine aber dennoch deutlich merkliche Fehler, die definitiv vermeidbar wären.
