FEAR 2: Project Origin im Gamezone-Test

Test Peter Grubmair

Die inzwischen zum Teenager herangereifte Horrorgestalt Alma sorgt erneut für Angst und Schrecken.

Der Multiplayer

FEAR 2: Project Origin FEAR 2: Project Origin Der Online-Multiplayer bietet uns sechs verschiedene Varianten für maximal 16 Spieler gleichzeitig, wobei wir auf das Deathmatch und das Team Deathmatch nicht näher eingehen müssen, sie sollten sich von selbst erklären. Bei der "Kontrolle" handelt es sich in Wirklichkeit um ein Domination, denn es geht darum drei Checkpoints unter Kontrolle zu bringen und zu halten. Genau so funktioniert auch die "gepanzerte Fron", allerdings dürfen wir hierbei auch in einen der gepanzerten EPAs steigen. Der "Failsafe"-Mode erinnert etwas an Counterstrike, denn wie bei CS geht es darum, dass ein Team versucht eine Bombe zu platzieren und auszulösen, wohingegen das andere Team genau das zu verhindern sucht. Das klassische Capture the Flag ist ebenfalls vorhanden, nennt sich neuerdings aber "Blitz".

Technisch gibt's am Multiplayer eigentlich nichts zu bemängeln. Die Vermittlung der Spieler funktioniert angenehm schnell und im Spiel selbst wären uns keinerlei Lags oder Verzögerungen aufgefallen. Dafür bemerkt man recht schnell wie fantasielos die MP-Maps gestaltet wurden. Womit nicht etwas gemeint ist, dass es an Details fehlt, sondern, dass die Level so generisch aufgebaut sind, als hätte sie der Computer selbst entworfen. Hier hätten wir definitiv etwas mehr erwartet.

Die Unterschiede zwischen den Systemen

FEAR 2: Project Origin FEAR 2: Project Origin Hat man einen entsprechenden PC, sieht F.E.A.R. 2 auf dem Computer einen guten Tick besser aus als auf den Konsolen. Allerdings braucht man keine HighEnd-Maschine für den Titel, schon mit einem durchschnittlichem System bekommt man ihn vernünftig zum laufen. Zwischen der PS3 und Xbox 360 Version gibt's optisch praktisch keinen Unterschied, auch wenn die PS3 eine immer wieder einbrechende Framerate bietet, wohingegen sie auf der Xbox 360 auf 30 Frames eingefroren zu sein scheint. In der Praxis aber bemerkt man diesen Unterschied kaum und auch die PS3-Version spielt sich angenehm flüssig. Störender wirken da schon die längeren Ladezeiten auf der Playstation 3, die im Wiederholungsfall zwar kürzer werden, trotzdem hat hier die Xbox 360 deutlich die Nase vorn. Das multipliziert sich wenn wir das Spiel auch noch auf die Festplatte kopieren.

Zur PC-Version bleibt noch zu sagen, dass ein Steam-Account unbedingt von Nöten ist um das Produkt zu aktivieren, zudem benötigt man einen Gamespy-Account um sich online mit anderen Spielern messen zu können.

Meinung

Wertung zu FEAR 2: Project Origin (PS3)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Relativ abwechslungsreiche Areale (trotzdem noch viele Schlauchlevel)intelligente KI-Gegnergelungene deutsche Synchrozum Ende hin erstaunliche Wendung der Geschichte
Die blutlos „verpuffenden“ GegnerAlmas Auftritte erschrecken nur noch seltenzwar technisch sauber aber trotzdem recht fantasielose MP-Modi
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