Sportliche Outdoor-Events auf einer Plastikmatte. Dennoch gewöhnliches und altbekanntes Casual-Gaming!
Unterhaltsam wird "Family Trainer" hauptsächlich dann, wenn sich weitere Mitspieler im Wohnzimmer einfinden. Einerseits belebt der Konkurrenzkampf den Wille zu neuen Rekorden, andererseits kann der Teamkampf äußerst chaotisch und dadurch spaßig ausfallen. Immerhin neun der fünfzehn Minispiele lassen sich auch im Mehrspielermodus anwählen, das Wasserfallklettern gibt es zusätzlich noch als Teamwork oben drauf. Es kann durchaus unterhaltsam sein, wenn man gemeinsam auf dem Wii-Controller-Teppich steht und versucht, nicht mit der Lore in den Abgrund zu stürzen. Immerhin möchte man nicht der Schuldige für ein solches Desaster sein. Aber auch im Mehrspielermodus ist eine schnelle Abnutzung aller Minispiele durch die geringe Auswahl vorprogrammiert.
Zusammenfassender Abschluss
Die Tanzmatte
Natürlich darf jeder Spieler seinen eigenen Mii integrieren, um den Duellen eine persönliche Note zu verpassen. Passend werden Highscores geführt und so genannte Aktivpunkte verteilt. Letzteres gibt Auskunft darüber, wie fleißig der Spieler an den Events teilgenommen hat. Denn "Family Trainer" versteht sich nicht nur als Minispielsammlung, sondern auch als Trainer für Körper und Geist. Den Solisten steht unter anderem ein Trainingsmodus zur Verfügung, in dem alle Disziplinen entsprechend ihrer trainierenden Eigenschaften eingeteilt wurden. Optisch macht der Titel, wie eigentlich die meisten Casual-Games, nicht wirklich viel her. Man hat definitiv nicht das Gefühl, in freier Natur seinen Hobbys nach zu gehen und von Details träumt man weiterhin! Auch akustisch bewegt man sich auf gewohnt eintönigem um typisch kitschigem Niveau zahlreicher Wii-Titel und hebt sich nicht von der breiten Masse ab.
