Fatekeeper zeigt im ersten Gameplay-Trailer acht Minuten pure Fantasy-Action. Doch hinter Magie, Nahkampf und imposanten Gegnern steckt anscheinend ein viel tieferes RPG, als der erste Blick vermuten lässt.
Wenn ihr auf düstere Fantasy-RPGs mit starker Atmosphäre steht, solltet ihr Fatekeeper sofort auf eure Liste setzen. Der neue Gameplay-Trailer des First-Person-Rollenspiels erreichte über IGN fast eine halbe Million Aufrufe und liefert uns endlich echtes Material zu einem Projekt, das mehr sein will als ein weiterer Magie-und-Schwert-Mix.
Die Entwickler von Paraglacial nutzen die Unreal Engine 5 nicht nur für fulminante Szenerien, sondern für ein Kampfsystem, das Timing und Lesbarkeit betont, ohne Spieler mit übermäßiger Härte zu bestrafen. IGN sprach mit den Entwicklern über Konsolenpläne, das Kampfsystem und die Frage, ob Fatekeeper überhaupt ein Soulslike ist. Dazu verrieten sie Hintergründe zur Story und zur langen Entwicklungsphase, die bereits 2021 mit der frühen Version von Unreal Engine 5 begonnen hat.
Warum Fatekeeper kein Soulslike ist
Auf den ersten Blick erinnert Fatekeeper an ein düsteres Soulslike. Es gibt nämlich taktische Kämpfe mit Fokus auf Timing. Doch Paraglacial macht klar, dass dieses Spiel ein vollwertiges First-Person-RPG ist. Es soll auf Charakterentwicklung, Erkundung und Entscheidungsfreiheit setzen. Ihr steuert einen Druiden, Nachfolger eines gefallenen Wächters, der das boreale Archipel Solace vor einem uralten Konflikt schützen soll. Die Lore skizziert eine Welt, in der eine technokratische Zivilisation aus den Tiefen der Erde zurückkehrt und einen Krieg entfacht, der das Land zerrissen hat.
Der Kampf basiert zwar auf Reaktionsfähigkeit und dem Lesen eurer Gegner, soll sich aber flexibel und experimentierfreudig anfühlen. Builds dürfen wild, kreativ und unkonventionell sein. Beispiele hierfür sind ein hammerschwingenden Frontbrecher, ein Pyromant oder auch Alchemist. Offensichtlich ist das Ziel des Entwicklers, uns ein forderndes Kampfsystem zu schenken, was uns zugleich nicht frustrieren soll.
Ein tiefes RPG-Herz: Skills und die Unreal Engine 5
Fatekeeper will euch echte Freiheit geben. Der umfangreiche Skilltree lässt euch Magie, Nahkampf und Alchemie kombinieren, Regeln biegen und ganz eigene Identitäten formen. Jeder Charakter beginnt zwar mit denselben Grundlagen, aber die Wege verzweigen sich stark. Das ist wirklich perfekt, wenn ihr gerne mit Builds spielt oder die stimmige Synergie jagt.
Dazu kommt, dass Paraglacial die neueste Iteration der Unreal Engine 5 nutzt. Sie entwickeln das Spiel seit der Early-Access-Phase der Engine. Der Early-Access-Start soll 2026 auf Steam erfolgen. Konsolen sind fest eingeplant, allerdings erst nach Abschluss der EA-Phase. Wie ist euer Eindruck? Glaubt ihr daran, dass Fatekeeper ein breites Publikum abholen wird?
Quelle: IGN
