Full Auto im Gamezone-Test

Test Peter Grubmair

Wenn Gespräche keinen Sinn mehr machen, dann ist es Zeit sein Maschinengewehr auf die Motorhaube zu montieren.

Die Online-Varianten

Full Auto Full Auto Online gilt es zuerst zu entscheiden ob wir an einem unbewertetem Spaßspiel teilnehmen möchten oder an einem bewertetem Match. Beide bieten uns die Rundkurse ebenso zu spielen an wie die Punkt-zu-Punkt oder die Hin-und-Zurück Rennen. So kann man sich mit maximal acht Spielern gleichzeitig das Blei um die Ohren hauen. Selbstverständlich gibt es das erwähnte Zeit-rückspul-Feature online nicht, was die Rennen wesentlich spannender und aufregender macht, da plötzlich jeder Blattschuss der letzte gewesen sein könnte. Egal ob bewertetes oder unbewertetes Rennen, immer kann der Host entscheiden welche der vier Autoklassen auf welchen Strecken und in welchem Spielmode gefahren wird. Etwas schade ist, dass die jeweilige Session bei den bewerteten Spielen nach dem Rennen aufgelöst wird, was bei den unbewerteten Spaßspielen nicht der Fall ist. Dafür kann man sich über sehr ausführliche Highscore-Tabellen freuen, die nicht nur nach Klasse und Strecke, sondern auch noch nach Wrackpunkten und Bestzeit sortiert sind.

Die technische Seite

Full Auto Full Auto Die gezeigte Grafik glänzt vor allem wegen der fast komplett zerstörbaren Umgebung in der man spielt. Praktisch alles lässt sich in seine Einzelteile zerlegen, lediglich die Grundstrukturen der Wolkenkratzer bleiben stehen, ansonsten kann man fast alles demolieren was einem vor die Motorhaube kommt. Und davon macht das Spiel auch viel gebrauch, ständig fliegen irgendwelche Trümmer um uns herum während wir noch versuchen im aufgewirbelten Staub die Strasse zu erkennen. Da kann man kleinere grafische Schnitzer wie die manchmal im Boden versinkenden Autos oder die mitunter einbrechende Framerate leicht verschmerzen, auch wenn sie einem Xbox 360 exklusiven Titel überhaupt nicht gut zu Gesicht stehen. Doch muss man Sega lassen, dass es nur auf wenigen Strecken und nur wenn die Effekte Überhand nehmen zu deutlich sichtbaren Framerate-Einbrüchen kommt, die den Spielablauf selbst nicht stören.

Full Auto Full Auto Die Soundkulisse beschallt uns von Anfang an mit allerlei berstendem Metal und brechendem Glas, unterstützt von den aggressiven Motorengeräuschen und den einstürzenden Neubauten. Auch die Musik passt herrlich zum Geschehen und bietet viele heiße und schnelle Rhythmen, die mitunter im infernalen Zerstörungslärm untergeht. Wer nun gerne den eigenen Soundtrack benutzen möchte, wird über einen kleinen Bug stoßen, welcher immer nur für ein Rennen das gewählte Musikstück spielt, um sodann wieder auf den spieleigenen Soundtrack umzuschalten.

Full Auto Full Auto Spieler die noch einen Röhrenfernseher benutzen können aufatmen, die Anpassung an das 4:3 Format ist einwandfrei und füllt das komplette Bild aus, und auch an den 50 Hertz-Mode für ältere Fernseher hat Sega gedacht. Bei ihm jedoch muss man mit einem leicht gequetschtem Bild leben, sowie schwarzen Balken am oberen und unteren Bildschirmrand. Dafür läuft das Spiel auch in 50 hertz in der normalen Geschwindigkeit, so wie es soll.

Meinung

Wertung zu Full Auto (X360)

Wertung:

7.8 /10
Pro & Contra
Die zerstörbare Umgebungdas Schadenssystem der Autosdie martialischen Waffendie Aufmachung und Präsentationder Online-Spaß
Instabile Framerate4:3 Bild im 50 Hert-Mode gequetscht"Eigene Musik"-Bugdas Rückspul-Feature macht das Offline-Spiel zu einfach
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