G-Force stellt eine der gelungeneren Filmumsetzungen dar, auch wenn die Story im Spiel kaum zur Geltung kommt.
Welche Dimension hättens' denn gern?
G-Force: Agenten mit Biss
Wie schon Anfangs von mir erwähnt liegt dem Spiel eine 3D-Brille bei. Wer sich nun auf eine ausgetüftelte hochwertige Designerbrille freut ist schief gewickelt. Eine blau-rote Papp-Brille ist die Realität. Also wird das Spiel auf 3D gestellt und die Brille mehr oder weniger komfortabel an der vorgesehenen Stelle platziert. Im ersten Moment ist der entstandene Effekt wirklich erheiternd. Dieser kleine Darwin sticht auf einmal aus dem Fernseher ins eigene Zimmer. Hat man die Brille aber einige Momente auf kommt schon die erste Ernüchterung auf. Der 3D-Effekt ist im eigentlichen Spielgeschehen weniger bis gar nicht mehr erkennbar. Hinzu kommt, dass man nach einer Spielzeit von etwa zehn Minuten in der dritten Dimension die Brille abnehmen möchte - den Augen zuliebe. Dadurch stellt man fest, dass das Spiel auch ohne dieses Extra sehr wohl zu überzeugen weiß. Natürlich ist hier kein Grafikkiller zu erwarten, jedoch wirkt der Grafikstil in sich stimmig und lässt die Augenschmerzen schnell wieder verfliegen. Schmunzeln wird man als Spieler immer wieder über die Animationen der kleinen Racker. Wie sich unser haariger Freund in den Sog eines Ventilators legt und dabei lässig die Ohren schlackern lässt, gerät schnell zum "Running Gag". Auch Tonal präsentiert sich der Titel nicht zu knapp. Mit geübten Synchronstimmen, u.a. bekannt aus den TV-Serien "CSI: New York" oder auch den "Simpsons" flutscht die Konversation nur so aus den Boxen. Die übrigen Spielklänge haben das Niveau des Films, was definitiv für gut zu bewerten ist.
Wer gerne Online gegen andere Meerschweine angetreten wäre, findet leider keinen Online-Modus vor.
