Die vier Geisterjäger liefern uns auf dem DS ein technisch wie spielerisch "gruseliges" Erlebnis mit toller Soundkulisse.
Die grafisch paranormalen Aktivitäten auf dem DS
Ghostbusters: The Video Game
Im Gegensatz zur versaubeutelten Steuerung und dem recht lahmen Gameplay ist die Grafik wiederum recht gut für einen Nintendo DS Titel, vor allem wenn man die vier Ghostbuster durch die verschiedenen Umgebungen bewegt. Diese wirken authentisch, recht detailreich und wurden ähnlich comichaft umgesetzt wie schon auf der Wii. Dafür sind die Fahrmissionen mit dem Ecto-1 äußerst unterdurchschnittlich, da auf den Straßen New Yorks akute Detailarmut herrscht. Auch die Weitsicht in einem Auto, während man in einem Waldgebiet durch dichtesten Nebel fährt, ist meist besser als die im Spiel. Zu spät erkennt man Hindernisse und bleibt ein ums andere mal an ihnen hängen, was mit dem Zeitlimit im Nacken kein wirklicher Spaß ist.
Ghostbusters: The Video Game
In Bezug auf den Sound bekommt man die typischen Sound FX der Filme geboten, so dass man sich im akustischen Sektor gleich heimisch fühlt. Die Musik wurde hierbei 1:1 und inklusive der Lyrics übernommen, doch geht einem der gute alte Ghostbusters Song schon recht bald auf die Nerven. Warum? Weil er andauernd aus dem Radio dudelt, während man im Ecto-1 Mobil durch die Straßenschluchten fährt. Gott sei Dank kann man die Musik von Ray Parker Jr. aber auch jederzeit mit Hilfe des Select-Button abschalten. Synchronisiert wurden die Geisterjäger jedoch nicht und so bekommen wir anstelle der Stimmen von Bill Murray und Co. nur diverse Texteinblendungen vorgesetzt.
