Die Rückkehr einer Legende: Die Grand-Prix-Reihe kommt unter anderem Namen zurück
News
Da schwingt ganz viel Nostalgie mit: Die bekannte Rennsimulation Grand Prix steht plötzlich wieder in den Startlöchern und kommt bereits im Jahr 2026 auf den Markt.
Erst vor kurzem berichteten wir über die Ankündigung von Grand Pro Circuit - einer Racing-Sim, die eindeutig an die Klassiker der Grand-Prix-Reihe angelehnt ist. Nun gibt's die nächsten tollen Neuigkeiten und die hat vermutlich niemand kommen sehen. Das Studio Micro Prose und Spieleentwickler Geoff Crammond arbeiten erneut zusammen und bringen schon im nächsten Jahr ihre legendäre Grand-Prix-Reihe zurück.
Über 20 Jahre nach dem Release des letzten Titels der Marke Grand Prix 4 kommt die Meldung doch äußerst überraschend. Ein neues Spiel des Franchise erwartet uns aber nicht, stattdessen gibt es einen Re-Release der Teile eins bis vier unter neuem Namen. Freuen können wir uns über die Nachricht allerdings dennoch, schließlich sind die Rennsimulationen, die zwischen den Jahren 1991 und 2002 auf den Markt kamen, heutzutage kaum zu erhalten.
Worum geht es in Grand Prix 1-4?
Die Reihe erlangte Bekanntheit, da sie die Formel-1-Saisons der damaligen Zeit realitätsgetreu nachgebildet hat. Bis heute gelten die Simulationen von Crammond in der Welt des Sim-Racing als heilig. Alle Fahrer, Teams und Strecken der F1-Weltmeisterschaft sind in den Titeln integriert und für die damaligen Verhältnisse überzeugen die Spiele mit einem grandiosen Physik,- und Schadensmodell, dynamischen Streckenbedingungen und realistischem Handling.
Diese Features bleiben uns auch in der neuen Version der Reihe enthalten - genauso wie die gelungene KI, aktive Streckenposten und etliche zuschaltbare Fahrhilfen. Ein paar kleinere, noch nicht benannte Updates möchte das Entwicklerteam jedoch einbauen. Wer möchte, darf sich die vier Teile bei Steam bereits auf die Wunschliste setzen - allerdings unter neuem Namen.
Was ändert sich in der Grand-Prix-Reihe?
Nachdem die Lizenzen für die Königsklasse des Motorsports seit Jahren nicht mehr bei Micro Prose liegen, müssen wir uns an einen neuen Titel gewöhnen. Ihr findet die Spiele ab sofort unter Geoff Crammond Racing oder GCR Geoff Crammond. Wir können die Boliden durch ihre Lackierungen zwar nach wie vor leicht den originalen Teams zuordnen, die realen Sponsoren gibt's aber nicht mehr. So wird Oracle beispielsweise kurzerhand zu Orache umbenannt. Wie sich die fehlenden Lizenzen auf die Fahrernamen auswirken, wissen wir zum jetzigen Stand aber noch nicht.
Schlimm ist das allerdings keinesfalls, denn die Sim bekommt volle Unterstützung im Steam Workshop. Die Community darf sich Teams, Fahrer, Lackierungen und Sponsoren dementsprechend selbst zusammenstellen. Einen exakten Releasetermin gibt es noch nicht, laut der Ankündigung soll die Rennsimulation jedoch bereits im Jahr 2026 auf den Markt kommen. Wir halten euch auf dem Laufenden!
