Guild Wars 3 braucht bessere Hardware als GW2 - Mindestanforderungen im Überblick

News Matthias Brückle
Guild Wars 3 braucht bessere Hardware als GW2 - Mindestanforderungen im Überblick
Quelle: Arenanet

Wie gut muss euer PC für Guild Wars 3 sein? Und reicht dafür noch, womit ihr bereits Guild Wars 2 spielen könnt? Das haben wir uns für euch angeschaut - das sind die Mindestanforderungen fürs heiß erwartete MMO-Sequel von Arenanet!

Während Guild Wars 3 als erster Teil der Reihe auch auf Konsole (nur PS5) erscheinen und automatisch "laufen" wird, ist der PC-Release natürlich ein anderes Thema. Denn während wir Guild Wars 2 seit 2012 fast auf identischen Rechnern spielen können - seit 2023 ist eine DirectX-11-GPU nötig - und somit nie ein Upgrade durchführen mussten, wird Guild Wars 3 das ändern. Aber wie gut muss der eigene Rechenknecht dafür sein?

Kann euer Rechner Guild Wars 3? Die Hardware-Anforderungen

Dabei sollten wir auch, um herauszufinden, wie groß der Sprung ausfällt, die bisherigen Mindestanforderungen von Guild Wars 2 berücksichtigen:

Guild Wars 2 - Mindestanforderungen:

  • Betriebssystem: Windows 7 (64-Bit)
  • Prozessor: Intel® i3 3,4 GHz / AMD Athlon x4 3,8 GHz oder besser
  • Arbeitsspeicher: 8 GB RAM
  • Grafikkarte: NVIDIA® GeForce® GTX 680 / AMD Radeon HD 7970
  • Speicherplatz: 70 GB verfügbarer Speicherplatz

So weit, so genügsam. Und das Sequel? Auf der Steam-Seite zum kommenden MMORPG von Arenanet finden sich bereits die GW3-Mindestanforderungen:

Guild Wars 3 - Mindestanforderungen:

  • Betriebssystem: Windows 10 (64-Bit)
  • Prozessor: Intel Core i5-8400 oder AMD Ryzen 5 2600
  • Arbeitsspeicher: 16 GB RAM
  • Grafikkarte: RTX 2060 / Radeon RX 5700 / Intel Arc A580
  • Speicherplatz: 65 GB freier Speicherplatz

Gameplay-Szenen zu GW3 sind bisher Mangelware - hoffentlich enthüllt Arenanet auf der Gamescom tiefere Einblicke. Quelle: ArenaNet Gameplay-Szenen zu GW3 sind bisher Mangelware - hoffentlich enthüllt Arenanet auf der Gamescom tiefere Einblicke.

GW3 vs. GW2: Hardware-Sprünge in allen Bereichen

Wer Guild Wars 2 nur mit etwas mehr als Mindest-Hardware spielen konnte, der wird sich garantiert zu einem Upgrade oder gar kompletten Rechnerwechsel durchringen müssen. Generell finden sich die größten nötigen Sprünge aber bei der Grafikkarte und dem Arbeitsspeicher. Letzterer verdoppelt sich (und ist aktuell teurer denn je), während etwa die GTX 680 aus dem Jahr 2012 nicht mehr ausreicht, sondern von einer rund sieben Jahre neueren RTX 2060 als Mindest-GPU ersetzt wird.

Auch beim Prozessor ist der Sprung deutlich. Wer tatsächlich noch einen alten Core i3 oder Athlon X4 nutzt, müsste wahrscheinlich nicht nur die CPU, sondern zugleich Mainboard und Arbeitsspeicher austauschen. In diesem Fall dürfte sich eher ein neuer Rechner als eine einzelne Aufrüstung anbieten.

Guild Wars 2 bleibt ein schönes Spiel (siehe Bild), aber wir sind mächtig gespannt, welch visuelle Wunder uns Arenanet mit Teil 3 bieten wird. Quelle: Arenanet Guild Wars 2 bleibt ein schönes Spiel (siehe Bild), aber wir sind mächtig gespannt, welch visuelle Wunder uns Arenanet mit Teil 3 bieten wird. Der Festplattenspeicher fällt praktisch identisch aus - wobei hier mehr als noch bei GW2 vermutlich von einer schnellen SSD ausgegangen wird. Als GW2-Fans, die gern viel durch die Welt Tyria reisen, wissen wir, wie lästig lange Ladezeiten sein können.

Mittelklasse könnte euch retten

Wer GW2 bereits auf einem Mittelklasse-PC aus den frühen 2020er-Jahren spielt, könnte die Mindestanforderungen von GW3 schon erfüllen. Besonders Systeme mit 16 GB RAM und einer RTX 2060, RX 5700 oder einer vergleichbaren Grafikkarte benötigen möglicherweise überhaupt kein Upgrade.

Wer dagegen noch Hardware nutzt, die nur knapp über den GW2-Anforderungen liegt, muss mit einem weitgehenden Rechnerwechsel rechnen. ArenaNet verlangt damit selbst für das Mindest-Setup keine aktuelle High-End-Hardware, sondern überwiegend Komponenten aus der Mittelklasse der späten 2010er-Jahre; bedenkt man, dass am Ende zwischen GW2 und GW3 locker 16 Jahre liegen werden, ist das erfreulich!

Abwarten und Tee trinken: Die Mindestanforderungen sind natürlich nur ein Teil des Puzzles. Für welche Einstellungen und Bildschirmauflösungen sie gedacht sind - und wie gut Arenanet das auch in der Praxis umsetzt, das sehen wir erst später. Quelle: buffed Abwarten und Tee trinken: Die Mindestanforderungen sind natürlich nur ein Teil des Puzzles. Für welche Einstellungen und Bildschirmauflösungen sie gedacht sind - und wie gut Arenanet das auch in der Praxis umsetzt, das sehen wir erst später. Fans hoffen außerdem, dass Guild Wars 3 eine der bekannten Hardware-Schwächen seines Vorgängers beseitigt. Guild Wars 2 kann zwar mehrere Prozessorkerne verwenden, wird in großen Kämpfen aber häufig durch einzelne, besonders stark ausgelastete Threads ausgebremst. Deshalb profitiert das MMO stärker von hoher Pro-Kern-Leistung als von einer bloß hohen Kernzahl. Eine modernere Verteilung könnte bei GW3 vor allem in Städten und großen Massenschlachten für stabilere Bildraten sorgen.

Warum diese News wichtig ist
  • PC-Spieler mit älterer GW2-Hardware müssen für Guild Wars 3 vor allem bei Grafikkarte, Prozessor und Arbeitsspeicher mit einem Upgrade rechnen.
  • Mittelklasse-PCs aus den frühen 2020er-Jahren könnten die Mindestanforderungen sogar erfüllen, während sehr alte Systeme einem kompletten Hardware-Wechsel entgegensehen.
  • Offen bleibt, für welche Auflösung, Detailstufe und Bildrate die Angaben gelten - genauere Infos folgen erst noch.

Aber Achtung: Die Mindestanforderungen auf Steam verraten weder die angepeilte Bildrate noch Grafikdetails oder Auflösung. Es ist also durchaus möglich, dass die genannten Komponenten lediglich für 1080p, niedrige Einstellungen und 30 Bilder pro Sekunde reichen. Erst konkrete Angaben von ArenaNet oder erste Tests werden zeigen, wie genügsam GW3 tatsächlich ist.

Was für ein Setup habt ihr? Werdet ihr Guild Wars 3 spielen können? Seid ihr bereits weit über den Mindestanforderungen? Nutzt gern die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube, Instagram und Tiktok.

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