Gaming-PC Kaufberatung: Starke Leistung mit cleveren Upgrade-Optionen bis 1330 Euro
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Unsere vorgestellten Mittelklasse-Builds liefern starke Leistung und sinnvolle Upgrade-Optionen. Wir zeigen ausgewogene Gaming-PCs bis 1330 Euro.
Mittelklasse-PCs für 1210 und 1330 Euro
Bei der Mittelklasse haben wir einen Sonderfall, was die Grafikkarte angeht. Denn zwischen 300 Euro, wo die Nvidia GeForce RTX 5060 und AMD Radeon RX 9060 XT (8-GB-Version) rangieren, und der AMD Radeon RX 9070 (ab 560 Euro), die schon zur Oberklasse gehört, gibt es nur eine Grafikkarte, die infrage kommen kann, nämlich die 16-GB-Variante der AMD Radeon RX 9060 XT für 400 Euro.
Nvidias quasi gleichschnelle GeForce RTX 5060 Ti als 16-GB-Version kostet über 520 Euro und fällt aus dem Rennen, da die Radeon RX 9070 für nur 30 Euro Aufpreis direkt fast 50 Prozent mehr Leistung liefert. Unsere beiden Mittelklasse-PCs werden also die gleiche Grafikkarte nutzen - eine weitere Parallele gibt es bei den CPUs, denn wir verwenden dort für beide PCs den Intel Sockel 1700 in Form des Core i5-14600KF und Core i7-14700KF (tray-Version), die 240 respektive 340 Euro kosten.
Zwar sind einige CPUs für die moderneren Sockel AMD AM5 und Intel 1851 im Preisbereich von 200 bis 350 Euro beim Preis-Leistungs-Verhältnis mindestens gleichstark oder besser, aber die Aufpreise für das nötige DDR5-RAM sind uns zu hoch. Wir bleiben aus Kostengründen zudem bei 16GB RAM - wer will, kann für 100 Euro mehr auch ein 2x16GB-Kit nehmen. Bei den Mainboards ist es wichtig, zu DDR4-RAM-kompatiblen Modellen zu greifen.
Die Sockel-1700-Prozessoren sind nämlich mit beiden Speicherarten kompatibel, sodass es DDR4- und DDR5-RAM-Mainboards gibt. DDR5-RAM hat bei Spielen einen minimalen Leistungsvorteil, der aber in keinem Verhältnis zum Aufpreis des Speichers steht. So sehen unsere zwei PCs für die Mittelklasse aus - unter der Tabelle gibt es weitere Infos und Tipps zu den beiden PCs. Der erste PC kostet aufgerundet 1210 Euro:
- CPU: Intel Core i5-14600KF - 240,90 Euro (Galaxus)
- RAM: 2x8GB G-Skill Aegis DDR4-3200 - 110,90 Euro (Alternate)
- Mainboard: Gigabyte B760M DS3H DDR4 - 85,22 Euro (Amazon)
- GPU: Sapphire Pulse Radeon RX 9060 XT 16GB - 399 Euro (Galaxus)
- SSD: Kioxia Exceria Plus G3, 2000GB (M.2) - 227,90 Euro (Galaxus)
- Gehäuse: Fractal Design Focus G (inkl. 3 Lüfter) - 56,74 Euro (Amazon)
- Netzteil: Gigabyte P650G PG5, 650 Watt - 48,49 Euro (Alternate)
- CPU-Kühler: Cooler Master Hyper 212 Pro - 26,90 Euro (Amazon)
- Gesamtpreis (inkl. Alternate-Versandkosten 7,99 Euro): 1204,04 Euro
Quelle: DeepCool
DeepCool MATREXX 55
Beim zweiten Mittelklasse-PC kommen wir aufgerundet auf 1330 Euro:
- CPU: Intel Core i5-14700KF tray - 337 Euro (Alternate)
- RAM: 2x8GB G-Skill Aegis DDR4-3200 - 110,90 Euro (Alternate)
- Mainboard: Asus Pro B760M-R - 84,10 Euro (Galaxus)
- GPU: PowerColor Reaper Radeon RX 9060 XT 16GB - 406,93 Euro (Galaxus)
- SSD: Lexar NQ790, 2000GB (M.2) - 230,89 Euro (Galaxus)
- Gehäuse: DeepCool MATREXX 55 V4 C (inkl. 4 Lüfter) - 59,90 Euro (Alternate)
- Netzteil: LC-Power SuperSilent 6550, 650 Watt - 59,28 Euro (Galaxus)
- CPU-Kühler: Arctic Freezer 36 - 26,90 Euro (Alternate)
- Gesamtpreis (inkl. Alternate-Versandkosten 7,99 Euro): 1323,89 Euro
Die beiden CPUs sind übertaktbar, was ihr bei Intel an dem Kürzel K oder KF erkennen könnt. Unsere Mainboards sind aber aus Kostengründen nicht dazu geeignet, die Prozessoren zu übertakten. Falls ihr übertakten wollt, müsst ihr ein Mainboard mit Z790-Chipsatz nehmen. Vergesst dabei aber nicht, auf die DDR4-Kompatibilität zu achten. Außerdem empfehlen wir fürs Übertakten einen CPU-Kühler ab etwa 40 Euro. Falls ihr bei den Mittelklasse-PCs sparen wollt, dann könnt ihr zum Beispiel nur eine 1-TB-SSD nehmen.
Auch bei der CPU gibt es Einsparpotenzial, denn ein Core i5-12400F wie aus unserem Einsteiger-PC würde auch noch gut zu der AMD Radeon RX 9060 XT passen. Die Grafikkarte bietet ebenfalls Sparpotenzial, denn es kann durchaus Sinn machen, auf eine solide Basis mit einem Core i5-14600KF oder Core i7-14700KF zu setzen, sich zunächst aber nur eine Einsteigergrafikkarte zu kaufen und erst später eine starke Grafikkarte zu verwenden.
