... ist ein lupenreiner und einfach gestrickter Arcade-Racer der alten Schule, ohne Schnickschnack oder zu viel modernem Krimskrams.
Mach mich nass, Baby!
Hydro Thunder Hurricane
Da Hydro Thunder Hurricane ein purer Arcade-Racer ist, ist das Handling dementsprechend schnell erlernt. Ansonsten darf man sich auf ein akzeptables Geschwindigkeitsgefühl freuen, das durch den Boost verstärkt wird. Zudem sind die Wasseranimationen sehr gelungen, auch wenn sie nicht sonderlich realistisch aussehen. Dennoch muss man sich mit allerlei Wellenbewegungen herumschlagen, die durch einen Monsterfisch oder herab fallende Brocken ausgelöst werden. Ist man in der Fahrspur des Gegners, vermindert sich zusätzlich der Wasserwiederstand und man wird schneller. Im Endeffekt bekommt man für sein Geld genügend Umfang geboten, denn will man alle Rennen abschließen, ist man rund 5-6 Stunden beschäftigt. Hinzu kommt noch der Multiplayer-Modus. So kann man entweder via Splitscreen mit drei Freunden loslegen, oder eben online das Wasser spritzen lassen. Auch hier wird der Splitscreen unterstützt. Der Multiplayer-Modus stellt nichts besonderes dar, ist dennoch ein kurzweiliger Spaß, bei dem man zusätzlich Credits für den Singleplayer sammeln darf. Online sind allerdings nur acht Spieler unterwegs.
Hydro Thunder Hurricane
Technisch macht Hydro Thunder Hurricane einer außerordentlich gute Figur, zumindest für ein XBLA-Spiel. Die detailreichen Strecken sind herrlich einfallsreich gestaltet, die Framerate ist stabil, während die Speedboats ebenfalls mit gut texturierten Polygonmodellen ausgestattet wurden. Selbst vor manch einem Vollpreisspiel muss sich der Arcade-Racer nicht verstecken. Da hat man für 50 bis 60 Euro schon weitaus schlimmere Werke gesehen. Technisch OK, musikalisch eher unterer Durchschnitt, eben ein Spiel aus der Arcade-Halle. Nervig sind vor allem irgendwann die Kommentare des Beifahrers.
