Das Taschenmonster-Spiel der nächsten Generation: Diesmal müsst ihr die Monster mit der PSP-Kamera in eurem Zimmer fangen!
Invizimals
Habt ihr einen Kampf für euch entschieden, erhält Euer Invizimal Erfahrungspunkte, welche im Spiel "Watt" genannt werden. Die gibt es allerdings nur, wenn der Level des Gegners nicht allzu weit unter Eurem liegt. Habt ihr eine bestimmte Anzahl Watt gesammelt, steigt Euer siegreicher Kämpfer einen Level höher und eines von den fünf Attributen Leben, Ausdauer, Erholung, Angriff und Abwehr kann gesteigert werden. Obwohl die Kämpfe nicht allzu schwer sind, braucht es richtig viele Fights, um mit den Gegnern mitzuhalten und alle gefangenen Invizimals gleichmäßig zu trainieren. Trotz der taktischen Möglichkeiten werden die Kämpfe jedoch irgendwann langweilig, da es ein wenig an Action und Dynamik fehlt.
Neben der Kampagne bietet das Spiel auch einen lokalen und Online-Mehrspielermodus, in dem man sich mit anderen Trainern aus aller Welt messen kann. Den Kampfspaß trüben jedoch starke Lags, die auch mal den Sieg kosten können. Wer seine Sammlung komplettieren will, kann seine Invizimals auch verkaufen oder tauschen, um an noch fehlende Exemplare heranzukommen. Übrigens wird im Online-Modus für reibungslose Kommunikation mit Gegnern oder Tauschpartnern auch das PSP-Headset unterstützt.
Invizimals
Von der technischen Seite her kann Invizimals überzeugen. Beim Fangen und Kämpfen fungiert das Kamera-Bild als Hintergrund, nur die Invizimals und Kampfeffekte müssen von der PSP berechnet werden. Daher gibt es keine wirkliche Grafik, die man bewerten könnte. Die putzigen Invizimals sind aber sehr gut animiert und die Spezialeffekte in den Kämpfen machen auch einiges her. Soundtechnisch wäre noch Luft nach oben gewesen. Vor allem in den Kämpfen unterstützt die unauffällige Hintergrundmusik die Dynamik lange nicht so gut wie bei den Taschenmonstern von Nintendo.
