Ion Assault im Gamezone-Test

Test Goreminister

Durch diesen Ionensturm kann man fliegen, muss aber nicht - auch wenn es sich dabei um das erste deutsche XBLA-Spiel handelt.

Shoot'em Ups, oder auch kurz Shmups genannt, gibt es wie Sand am Meer und gerade durch die neuen Downloadplattformen XBLA und PSN erleben diese eine wahre Renaissance. Mit Ion Assault bieten die Entwickler aus dem Hause Coreplay den geneigten Shooter-Freunden neues Futter im Stile von Spielen wie Asteroids, Geometry Wars oder Super Stardust, wobei der Titel exklusiv auf dem Xbox Live Arcade Portal für 800 Microsoft-Points (ca. 9.60 Euro) erschien. Am Rande sei erwähnt, dass es sich hierbei um das erste Arcade Spiel handelt, welches von einer deutschen Entwicklerfirma veröffentlicht wurde, doch ob man der internationalen Konkurrenz auch standhalten kann erfahrt ihr im folgenden Review...

Keine große Geschichte, sondern gleich zur Sache, Schätzelein

Ion Assault Ion Assault Wenn es eine "Disziplin" gibt bei der nahezu 99% aller Shmups versagen, dann ist es die Geschichte. Kaum ein Shooter verfügt über eine anständige Story und so bildet auch Ion Assault keinerlei Ausnahme, sondern stürzt den Spieler gleich und ohne Umschweife in die Ionenstürme. Weswegen wir uns durch diese zu kämpfen haben wird nicht erklärt und so gelangt man nach kurzer Zeit direkt ins Menü des ca. 157 MByte großen Arcadespiels.

Mit dem Ionenstaubsauger gegen Felsbrocken und Aliens

Ion Assault Ion Assault Insgesamt bietet Ion Assault 20 verschiedene Level, welche wiederum in vier verschiedene Areale mit jeweils fünf Leveln und einem "Bossgegner" unterteilt sind. Innerhalb der Stages bewegt man sich auf einem Bildschirm in den Tiefen des Weltraums und nutzt die herumfiegenden Ionenpartikel dazu, um große Felsbrocken in Staub zu verwandeln. Saugt man die Ionenpartikel auf, so erhöht sich die Durchschlagskraft unseres Schiffes und wir können für ordentlichen Schaden sorgen und im besten Fall sogar mehrere Felsbrocken zu pulverisieren.

Ion Assault Ion Assault Da dies natürlich zu einfach wäre, werden dazu noch diverse feindliche Schiffe in die Szenerie gebeamt, welche die Sache ungleich hektisch und schwierig machen. Es gilt somit nicht nur die Ionen aufzusammeln und die Felsen zu zerstören, sondern auch den Trümmerbrocken auszuweichen und den Kampf mit den feindlichen Schiffen aufzunehmen. Puh! Gerade in höheren Levelstufen stellt sich dies als eine durchaus große Herausforderung dar, die es zu meistern gilt, zumal alles wirklich schnell und hektisch vonstatten geht, so dass die Übersicht schnell verloren geht. Diverse Power-Ups, welche man ebenfalls in diesem Kampfgetümmel ausmachen kann, verleihen dem Schiff jedoch von Zeit zu Zeit bessere Waffen oder Schilde, die immer willkommen sind, wenn man möglichst lange überleben möchte.

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