Ion Assault im Gamezone-Test

Test Goreminister

Durch diesen Ionensturm kann man fliegen, muss aber nicht - auch wenn es sich dabei um das erste deutsche XBLA-Spiel handelt.

Dualstick Steuerung im Partikel-Inferno

Ion Assault Ion Assault Wie so viele neuere "Draufsicht"-Shoot 'em Ups nutzt auch Ion Assault eine Dualstick-Steuerung, doch wird diese ziemlich ungewöhnlich implementiert. Während man das Schiff mit dem linken Analogstick des Xbox 360-Pads steuert, wird nicht mit Hilfe des rechten Sticks auf die Gegner gefeuert, sondern mit Hilfe der linken Schultertaste. Die meisten Spiele verwenden hierbei jedoch die rechte, weswegen man sich an diesen Umstand schnellsten gewöhnen sollte. Der rechte Analogstick hingegen dreht das Schiff in die gewünschte Schussrichtung und ermöglicht es somit nicht vor einem Gegner zu fliehen und ihn gleichzeitig zu beschiessen. Nicht wirklich optimal gelöst und gerade zu Anfang mehr als verwirrend für den Einsteiger.

Ion Assault Ion Assault In Bezug auf die optische Umsetzung fällt einem nur ein Wort ein: Bunt! Denn das ist Ion Assault wirklich. Grell, farbenfroh und beinahe schon zu unübersichtlich, da Tausende von Partikeln über den Schirm fliegen und sich in unserem Ionenblaster sammeln, wenn wir uns in der Nähe aufhalten. Verbunden mit den 30 verschiedenen Gegnern, denen man im Verlauf seines Kampfes begegnet, ist auf dem Bildschirm zu jeder Zeit eine Menge los, wobei das Spiel von der Bildrate her nicht in den Keller geht. Und obwohl das Spiel in HD-Grafik erstrahlt, werden unweigerlich Erinnerungen an Asteroids wach, auch wenn Ion Assault in Sachen Grafik mindestens eine 5.0-Version des Klassikers darstellt und mit tollen Partikeleffekten aufwarten kann.

Der Sound ist jedoch weniger berauschend und auch wenn die Sound FX im Spiel durchaus passend erscheinen, so gehen einem der sehr kurze Musikloop und die Sprachausgabe recht schnell auf den Keks. Etwas mehr Enthusiasmus hätte hierbei schon sein dürfen und auch ein etwas griffigeres Musikthema hätte dem Spiel sicher nicht geschadet.

Zu zweit ins Asteroiden-Chaos

Ion Assault Ion Assault Ion Assault verfügt neben einem Einzelspieler auch über einen Mehrspieler Modus, welcher entweder off- oder online bestritten werden kann. Im kooperativen 2-Spieler Modus, wird das Chaos auf dem Bildschirm erst richtig perfekt und man hat mitunter Probleme sein eigenes Schiff im Getümmel ausfindig zu machen, da man nicht nur selbst für Explosionen und umherfliegende Trümmerteile sorgt, sondern auch der jeweilige Mitspieler. Das Spielprinzip ist aber auch hierbei dasselbe; Alle Asteroiden und Kometen auf dem Schirm vernichten, um in den nächsten Level vorstoßen zu können. Abgerundet wird das Multiplayer-Angebot durch einen Versus Modus in dem bis zu vier Spieler in einer Art Death-Match Variante gegeneinander antreten können. Zwar wird hier nicht wirklich mit den Ionenstürmen und den Partikeleffekten gespielt, doch ist das Versus-Spektakel ein netter Zusatz.

Meinung

Wertung zu Ion Assault (X360)

Wertung:

6.6 /10
Pro & Contra
Unkompliziertes GameplaySchöne Grafik- bzw. PartikeleffekteMehrspielermodus
Ungewohnte SteuerungEintönige MusikSehr kurze Spieldauer (Nur 20 Level)Zu schnell ansteigender SchwierigkeitsgradHektisches Gameplay
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