Die Jonas Brüder Nick, Kevin und Joe geben sich ihr Game-Debüt auf Nintendos DS und laden zum "rocken" ein.
Standardisierte Geschicklichkeit
Jonas
Auch wenn das Spiel zu Beginn dazu einlädt zwischen verschiedenen spielerischen Varianten zu wählen, bleibt keine Wahl als erst einmal die Story-Missionen zu spielen. Denn erst mit erfolgreich bewältigen Etappen lassen sich die Minispielchen im entsprechenden Modus anwählen. Alternativ winkt noch der kurze Auftritt, bei dem ihr einfach ein paar Akkorde von bekannten Jonas-Hits nachspielen könnt. Selbiges müsst ihr auch zum Abschluss einer jeden Mission erledigen, da ihr auf der Konzertbühne steht. Wieder in ein Minispiel verpackt, gilt es vorgegebene Abfolgen mit Steuerkreuz und Stylus wiederzugeben. Jeder gut gemeisterte Auftritt ist dann wiederum im einfachen Spiel ebenso anzuwählen wie die in den Missionen vorkommenden Minispielchen.
Wer daraus schlussfolgert, dass der gebotene Spielspaß mächtige Grenzen hat, liegt damit gar nicht so weit daneben. Viele Aktionen wiederholen sich schnell und die meiste Zeit rennt man mit einem der Jonas-Brüder durch die Gegend, ohne dabei nachhaltig zu wissen, wen man da eigentlich grad an der Hand hat. Das ist auch dann ärgerlich, wenn es an Spielchen geht, da die Jungs mit bestimmten Kostümen ausgestattet werden sollen. Erschwerend kommt hinzu, dass man als Spieler dann und wann auch mal im Regen steht, denn oft ist die Aufgabenstellung nicht wirklich eindeutig bzw. eine Erklärung zu dem was zu machen ist fehlt gänzlich.
Jonas
Angesichts der Tatsache, dass einige Originalstücke der Jonas Brothers enthalten sind, können diese durchaus als Pluspunkt gewertet werden. Der eine oder andere Track ist auch für den Nicht-Fan durchaus hörbar - für einen Fan selbstverständlich der pure Ohrenschmaus. Sieht man einmal davon ab, dass die Brüder schwer auseinander zu halten sind, geht der Rest der Jonas-Welt optisch in Ordnung. Weder herausragend gut noch schlecht präsentieren sich Wohnung, Straßenzüge als auch Schule und Konzertbühne. Alles passt, sitzt, wackelt und hat sicher Luft nach oben - aber bei einem Titel dieser Art geht es wohl weit weniger um Optik als mehr um die Tatsache, ein Stück weit mit seinem musikalischen Anschmacht-Objekt verbunden zu sein. Und Fans der Jonas-Brüder werden das auf jeden Fall so sehen.
