Graphics:
Was hier an einer schönen japanischen Umgebung geboten wird ist schon eine Sache für sich. So schöne Dojos mit einer riesigen Kampffläche hat man bisher kaum in einem anderen Spiel gesehen. Hier müssen aber auch bei aller Schönheit kleine Abstriche gemacht werden. Mag zwar die äusserst flüssige Grafik beeindrucken und auch die japanische Atmosphäre gefallen, sieht die ganze Grafik doch irgendwie einen Tick farbarm und schlicht aus. Zu selten ist ein Stuhl, Tisch oder gar Schrank sind zu sehen. Die Kämpfer selbst bewegen sich geschmeidig, und passen gut in das Gesamtbild.
Sound:
Wie bei jedem Game ist der Sound auch hier reine Geschmackssache. Klar das bei Kengo die typischen japanischen Klänge vorzugsweise zum Einsatz kommen. Diese geben dem Spiel das letzte japanische Finish und tragen zudem zur Atmosphäre direkt bei.
Endfazit:
Kengo platzt nur so vor kreativen Ideen und sattem Gameplay. Allein dadurch hebt es sich von den üblichen Prüglern à la Soul Calibur ab, denn Kengo bleibt immer sehr realtitätsnah - wenn vielleicht auch nicht so nah, wie man es sich wünschen wurde. Zudem sei es für Fans der schnellen Prügler (Soul Calibur) nur schwer zu empfehlen. Zu langsam ist der Spielablauf. Aber dies ist reine Absicht, da dies ein Spiel ist wo es auf Taktik und Realität des Kampfes ankommt und nicht auf sinnloses Buttongedrücke wie man es von anderen Prüglern kennt. Wer Bushido Blade kennt und sich mit dessen Spielprinzip sofort anfreunden kann sowie japanischer Sprache mächtig ist ist bei Kengo bestens aufgehoben. Normale Prügelfans die eine Art Soul Calbur erwarten sollten tunlichst ihre Finger davon lassen.
