Wer auf schnelle Action, große Endgegner und knackige Herausforderungen steht, liegt hier genau richtig.
Von Bossen, Waffen und Herzen
Kid Icarus: Uprising
Am Ende eines jeden rund 10 Minuten langen Kapitels sehen wir uns einem riesigen Obermotz des Kalibers Hydra, Cerberus und Phönix gegenüber. Während sich Pit weitestgehend unaufgeregt gibt kann einem bei dem wirklich überwältigenden Anblick für einen Moment der Atem stocken und die Pupillen aufgehen. Doch Pit wäre nicht Pit wenn auch er so einige kräftige Argumente in die Konversation der anderen Art mitbringen würde. Zu Fuß stoßen wir nämlich hin und wieder auf Kisten aus denen wir neue Waffen entnehmen können. Aber auch Endbosse wie beispielsweise der Höllenhund Cerberus, im Spiel liebevoll in Flammberus umbenannt, lassen Waffen für uns liegen. Das Waffenarsenal erstreckt sich von Handzaubern über Pistolen, Bogen bis hin zu Schwertern und Keulen. Jede Waffe wird eingeteilt in Schuss- und Nahkampfattribute und verfügt je nach dem über einen bestimmten Gesamtwert. Cool wird die Waffenauswahl natürlich erst, wenn man verschiedene Modelle mit einander kombinieren kann, was in Kid Icarus: Uprising selbstverständlich möglich ist. So wählen wir eine Waffenkombination die unserem Spielstil entspricht und basteln uns mit der Zeit immer stärkere Wummen zusammen.
Kid Icarus: Uprising
Werden wir in den Leveln nicht fündig, können wir gerne auch einmal beim Händler vorbeischauen und auf Shopping-Tour gehen. Bezahlt wird mit Herzen die wir für besiegte Feinde bekommen. Womit wir auch schon beim Teufelskreis des Spiels angekommen wären: Wer viele Herzen will, braucht viele Gegner. Wer viele Gegner will, braucht einen hohen Schwierigkeitsgrad. Wer einen hohen Schwierigkeitsgrad will(in mehreren Stufen von 1 bis 9 regelbar), muss dafür Herzen hinblättern. Wer große Wummen möchte braucht also ebenfalls viele Herzen. Der kluge Spieler sieht schon hier die sich mit gehöriger Vehemenz anbahnende Suchtfalle, die es sich aber lohnt mit offenen Armen in Empfang zu nehmen - versprochen! Denn: Viele Level bieten Tore die sich erst ab einem bestimmten Schwierigkeitsgrad öffnen und ihre Schätze Preis geben. Und wer wären wir, wenn wir nicht auch das letzte Geheimnis eines Spiels lüften wollen?
Neben dem Singleplayer können wir auch im Mehrspielermodus ordentlich die Waffen schwingen. Wahlweise im Team oder free for all geht es hier für bis zu sechs Spieler ordentlich, zuweilen gar etxrem unübersichtlich und hektisch zur Sache. Nettes Gimmick bleibt die AR-Funktion die endlich mal wieder die dafür vorgesehenen Karten des 3DS benutzt, denn zum wirklich sinnvollen Spielinhalt hat es diese Technik bis heute nicht geschafft.
