Killing Floor im Gamezone-Test

Test pseudo

Der UT-Mod kam Anfang des Jahres als Vollpreistitel für den PC auf den Markt und bringt Gameplay a la Left 4 Dead.

Die Benutzerschnittstelle - Zombiekonsolenbedienung

Die Handhabung unseres Spielers ist denkbar einfach und beschränkt sich auf die üblichen PC-typischen Steuerungsmerkmale wie Maus und Tastatur. Das sich die Tastaturbelegung frei definieren lässt wird niemanden vom Hocker hauen und das sich allerlei Gimmicks für Darstellungsqualität und Effekte der unterliegenden Unreal 2.5-Engine ebenso im Einstellungsmenü einstellen lassen wird hier nur pro forma erwähnt.

Killing Floor Killing Floor Wirklich minimalistisch hingegen ist das HUD (Head-Up Display) des Spielers selbst entworfen worden. Außer einem ständig sichtbaren Pfeil der uns die Entfernung und Richtung zum nächsten Händler anzeigt, gibt es nur noch rechts oben eine Anzeige der noch zu tötenden Monster und die Anzahl der zu absolvierenden Monsterwellen. Die Anzeige erfüllt ihren Zweck und mehr haben die Entwickler Normalsterblichen an Aufmerksamkeitsfähigkeit im regelmäßig hektischen Kampfgetümmel wohl auch nicht zugetraut. Je nach Perk, also der Kampfklasse mit der man spielt, und dessen Stufe bekommt man noch andere Informationen am Monitor angezeigt. So kann zum Beispiel der Perk "Commando" den Gesundheitszustand und den Schutzpanzerstatus (nur bei Mitspielern) seiner Mitstreiter und gegnerischer Monster auf eine gewisse Entfernung hin als eine Balkengrafik über den Köpfen sehen. Das befähigt Ihn unter anderem rechtzeitig einen Mitspieler zu heilen, so dass das Team nicht strategisch nachteilig dezimiert wird.

Dann erscheint bei Auswahl der Waffe noch ein übliches, funktionell gestaltetes Waffenauswahlmenü am oberen Rand und links und rechts unten sind Standardwerte wie Munitionsvorrat, Geld, Gesundheit, Schutzwestenstatus und derzeitiges Tragegewicht abzulesen. Das war es. Mehr ist allerdings auch nicht nötig.

Die Waffen - Für jedes Massaker das richtige Werkzeug

Killing Floor Quelle: Tripwire Interactive Killing Floor Killing Floor hat alles an Waffen zu bieten was wumms und bumm macht. Neben Küchenutensilien wie Äxten, Macheten, Bowiemesser, Samuraischwertern und Flammenwerfern gibt es die übliche Auswahl an Meinungsverstärkern. Da wären natürlich die unvermeidlichen 9mm Automatikpistolen, die noch mehr unvermeidlichen Shot-/Pumpguns und die wohl völlig unvermeidlichen Raketenwerfer. Man fragt sich wie die Spiele wohl heute aussehen würden, wenn die ersten Shooter Steinschleudern, Bügeleisen und Pusterohre als Standardwaffen etabliert hätten?

Nun ja, es gibt auch noch ein paar andere Wummen die von Interesse sind. Der Flammenwerfer wurde ja schon erwähnt. Originell ist die Kettensäge oder auch die Scharfschützenarmbrust. Wobei letztere eine sehr niedrige Feuerrate aufweist aber dafür umso mehr Schaden anrichtet. Vor allem bei gezielten Kopfschüssen, Killing Floor weist durchaus Trefferzonen bei den Monstermodellen auf. Dann wären da noch diverse Sprengsätze und Granaten zu erwähnen, die aber dem Spieler in der Regel auch selbst schaden können. Mit den anderen Waffen kann man sich ja kaum in den Fuß schießen. Das Gleiche gilt für die beiden Granatwerfer im Spiel. Wobei sich die beiden eigentlich nur dadurch unterscheiden, dass eines ein Magazin hat und der Andere ein Einschüsser ist, der sofort nachgeladen werden muss. Neben den Granatwerfern darf man sich noch an einem Raketenwerfer erfreuen, der aber bei weitem nicht geeignet ist in dem oft engen Kampfgetümmel eingesetzt zu werden. Er ist eher was für den letzten Endgegner und weit entfernte anstürmende Massen.

Killing Floor Quelle: Tripwire Interactive Killing Floor Die effektivste Waffe auf lange und kurze Distanzen ist sicherlich das halbautomatische Gefechtsgewehr M14EBR, welches vor allem die schweren Gegner wie Fleshpound und Scrake relativ gut zu Hackfleisch verarbeitet. Zusätzlich hat das Teil noch als Zielhilfe einen roten Laser mit am Lauf. Wie bei allen Waffen gibt es einen zusätzlichen Bonus auf Kopfschüsse, weshalb sich mit diesem Teil Gegner reihenweise erledigen lassen. Die Waffe kostet in der Regel sehr viel, weshalb sie meist nur bei Spielern mit sehr hohem Perk-Level oder in den letzten Wellen eines Matches zum Einsatz kommt. Ähnliches gilt auch für das als SCAR bezeichnete Sturmgewehr.

Auch sehr effektiv auf kurze Distanzen ist die automatische Shotgun AA12. Diese Waffe hat eine enorme Durchschlagskraft und ist bevorzugt über kurzen Distanzen auf schwere Gegner wie Fleshpound, Scrake, Husk oder den Patriarchen einzusetzen. Jeder andere Verwendung auf andere Gegner ist natürlich auch möglich, doch ist das Munitionsverschwendung, weil man diese auch locker mit einer minderwertigen Waffe erledigen könnte. Je höherwertig eine Waffe ist, desto mehr kostet es dem Spieler dafür Munition zu erwerben. Deshalb gilt es auch hier strategisch zu denken und nicht stur mit ein und derselben Wumme durch alle Angriffswellen zu geistern.

Die Grafik und der Levelaufbau - Ringarena

Killing Floor Quelle: Tripwire Interactive Killing Floor Da es sich bei Killing Floor primär um ein Mehrspieler-Spiel handelt, ist der Aufbau der einzelnen Levels oder besser Mehrspieler-Maps natürlich daraufhin optimiert worden. Das heißt, es gibt klar definierte Bereiche in denen Objekte eines natürlichen oder künstlichen Ursprungs vorkommen. Also, Häuser, Straßen, Berge usw. Innerhalb dieses Bereichs wird gespielt und es gibt kein Nachladen weiterer Abschnitte. Die Gestaltung ist mehrspielertypisch einfach gehalten und wurde mit weiten Gängen und Straßen massenschlachttauglich konzipiert. Die Umgebung ist quasi unkaputtbar und dient nur dem atmosphärischen Design. Leider gibt es auch keine schummrigen Ecken woraus man in aller Seelenruhe heraus Monster metzeln könnte, jede Location ist von dem Getier erreichbar.

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