Der UT-Mod kam Anfang des Jahres als Vollpreistitel für den PC auf den Markt und bringt Gameplay a la Left 4 Dead.
Die meisten Maps sind so gestaltet, dass es möglichst immer eine Fluchtmöglichkeit gibt. Sei es das eine Tür zu einem anderen Teilkomplex der Map führt oder das man eine andere Etage in einem Gebäude erreicht. Vom Prinzip her sind eigentlich alle Maps als ringförmige, begehbare Kampf- und Laufflächen konzipiert. Es gibt insgesamt 4 offizielle Hauptmehrspielermaps (West-London, Office, Biotics Lab, Manor) und drei sogenannte "Sommer 2009" Maps (Wyre, Bedlam, Foundry). Daneben existieren noch diverse andere populäre Maps, die aber nicht immer den Anforderungen von Tripwire Interactive entsprechen.
Mit Killing Floor wird auch gleich ein passendes SDK (Software Development Kit) mitgeliefert, mit dem sich eigene Maps kreieren lassen. Das SDK basiert auf den Unreal Editor 3.0 und erlaubt völlig neue Maps, mit eigener Optik und Modellen, zu erstellen.
Monsterarium - Monsterkombinat
Killing Floor
Es gibt in Killing Floor - im Mehrspielermodus- eine überschaubare Anzahl an Monstrositäten. Neben dem Patriarchen, einem offensichtlich mutierten Wissenschaftler mit Brille, der als Oberboss herhalten muss und in jedem Match den Höhepunkt beim Überleben eines kompletten Spiels aus mehreren Angriffswellen darstellt, gibt es noch diverses Kleingetier. Da sind die fetten, langsamen Bloats, die eine giftige Galle erbrechen und beim Explodieren ihre Umgebung verseuchen. Der als Scrake bezeichneten Kettensägen-schwingende Metzgermeister mit blutbeschmierter Arbeitskleidung ist einer der härtesten Gegner aber immer noch harmlos gegenüber dem als Fleshpound bezeichneten Ober-Unsympath. Der Fleshpound sorgt jedes Mal für ein hektisches Getümmel im Spielerteam, weil dem keiner wirklich begegnen will. In den höheren Schwierigkeitsstufen, von denen es übrigens vier gibt, erscheinen auch mal ein paar von denen hintereinander. Was dann regelmäßig dazu führt, dass das ganze Team innerhalb von Sekunden zerschlagen wird.
Daneben existieren noch ein paar Spezialisten, die zusammengenommen eine beinahe ausgewogene Mischung aus gegnerischen Einheiten ergeben. Zu erwähnen sind die Stalker, eine sich unsichtbar machende, nervtötende und damit weibliche Furie, die sich bevorzugt von hinten an den Spieler heranschleicht und ihm die Haut vom Rücken kratzt. Glücklicherweise sind Stalker relativ leicht zu erledigen und ein Schuss aus der Automatikpistole reicht meist, um der Kratzbürste ein Ende zu setzen. Leider ist die Angriffslogik des Spiels so programmiert worden, dass diese Viecher meist mit Sicherheit dann auftauchen, wenn der Spieler kurz vorm Abnibbeln ist.
Killing Floor
Dann dürfen die ärgerlichsten Gegner im Spiel, neben den bereits erwähnten harten Brocken, nicht unerwähnt bleiben. Die Sirenen sind die mit Abstand meistgehassten Monster im Spiel. Sorgt doch ihr Sirenengeheul in der Regel für ein schnelles Absinken der spielerischen Gesundheit und zwar für alle die sich in unmittelbarer Nähe der Sirene befinden. Es ist bei Mehrspielergefechten nicht selten zu beobachten, dass Sirenen ein ganzes Team derart zusetzen können, das die Masse des anderen Kleingetiers nur noch den Rest erledigen muss. Sirenen, Scrakes und vielleicht noch als Oberalbtraum ein oder zwei Fleshpounds sorgen ganz bestimmt immer für eine Grabesstimmung. Meist ist dann Ende im Gelände und es bietet sich an, aus strategischen Gründen immer erst die entdeckten Sirenen im Spiel zu eliminieren. Von allen Gegnermodellen im Spiel ist die Sirene übrigens grafisch gesehen eine der gruseligsten.
Was natürlich nicht fehlen darf bei einem solchen Spiel sind die guten alten Standardzombies. Davon gibt es zwei Geschmacksrichtungen, beide nackend und männlich aber ohne Schniedel. Wer weiß was sich die Designer dabei gedacht haben. Jedenfalls können die nichts Unanständiges machen, während die da in ihren Höhlen und Gemäuern auf unbedarfte Spieler warten. Wie auch immer, die Zombies gehören zu den leichtesten Gegnern im Spiel. Die erste Sorte (Clots), ohne am Arm befestigte Schlachtmesser, dient vornehmlich als Kanonenfutter und tritt am häufigsten auf. Die andere Sorte (Gorefast) hat die erwähnte Sonderausstattung am Arm und ist ein wenig widerstandsfähiger. Häufig sprinten die sogar auf den letzten Metern zum Spieler und schwingen dabei ihr Brotmesser. Doch auch diese Zombies lassen sich vergleichsweise einfach eliminieren. Wurde man von denen erst einmal eingekreist, gibt es meist kein Entkommen mehr.
