Killing Floor im Gamezone-Test

Test pseudo

Der UT-Mod kam Anfang des Jahres als Vollpreistitel für den PC auf den Markt und bringt Gameplay a la Left 4 Dead.

Der einzige über Fernwaffen verfügende Standardgegner im Spiel - neben den Patriarchen - ist der Husk. Im Grunde genommen ein Zombie, doch mit einer potenten am Arm befestigten Kanone ausgestattet. Der Husk verschießt in gewissen Abständen brennende Projektile über größere Distanzen. Wird man davon getroffen, erleidet man nicht nur den Aufschlagschaden, sondern auch einen Brandschaden. Man kokelt dann so eine Weile vor sich hin und kann seinem Lebensenergiebalken beim Abnehmen zusehen. Nur die Kevlarwesten im Spiel und der passende Perk im Spiel können den Schaden durch diese Art von Geschossen mindern. Der Husk teilt zwar auch persönlich aus, ist dabei aber nicht sonderlich schnell. Was ihm aber zusätzlich eine gewisse Gefährlichkeit verleiht ist, dass er so widerstandsfähig ist. Bis der mit einer der kleineren Waffen erledigt worden ist, hat er schon mehrfach gefeuert und meist auch getroffen.

Während die Zombies den Großteil der zu erledigenden Meute ausmachen, platzieren sich die spinnenartigen Crawler an dritter Stelle. Diese Viecher krabbeln aus allen Luken und Löchern und tauchen dadurch oftmals wie aus dem Nichts vor dem Spieler auf. Die schiere Masse dieses Krabbelgetiers kann manchmal enorm frustrierend sein. Vor allem weil sie zu den schnellsten Gegnern zählen und überall hinkommen. Dummerweise neigen diese krakeligen Gegner dazu den Spieler erbittert zu verfolgen, wie die Stalker tauchen sie mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit dann in Massen auf, wenn ein Spieler kurz vorm Ableben ist. Zusammen mit der unerschütterlichen Witterungsfähigkeit aller Monster - egal wo man hin flüchtet, die gesamte Meute findet einen immer - ein etwas unfairer Faktor im Spiel.

Wie erwähnt bildet die gemeinsame Eliminierung des Obermonsters am Ende mehrerer erfolgreich absolvierter Wellen voller Monster, den krönenden Abschluss eines kompletten Spiels. Üblich sind sieben oder 10 Monsterwellen. Meist scheitert dieses Vorhaben aber an der enormen Kampfkraft des Patriarchen. Als wäre das nicht schon genug, kann sich der Knabe auch noch unsichtbar machen. Bei diesem letzten Kampf trennt sich dann meist auch die Spreu vom Weizen und nicht selten geht das ganze Team dem brutalen Ende entgegen.

Meinung

Wertung zu Killing Floor (PC)

Wertung:

8.1 /10
Pro & Contra
Spielspaß purtemporeiches Spielgute bis ausreichende Grafikdurch Perksystem dauerhafte Motivation
einige technische Bugsteilweise hoher SchwierigkeitsgradSteam-Zwanggeschnittene Version in Deutschland
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