Death Stranding: Neue Dinge sind über den Kinofilm bekannt
Death Stranding kommt ins Kino, aber nicht als reine Nacherzählung. Regisseur Michael Sarnoski will das Universum aus einer neuen Perspektive zeigen.Die kommende Death-Stranding-Verfilmung wird nicht einfach die Handlung der Spiele nacherzählen. Regisseur Michael Sarnoski bestätigte, dass der Film eine eigenständige Geschichte innerhalb des bekannten Universums erzählen soll. Statt Sam Porter Bridges' Reise direkt für die Leinwand zu wiederholen, möchte Sarnoski eine eigene Ecke dieser Welt erkunden.
Der Film zu Death Stranding soll eigenständig sein
Sarnoski erklärte, dass der Death-Stranding-Film neue Figuren und neue Schauplätze in den Vordergrund stellen soll. Bekannte Charaktere könnten trotzdem auftauchen, doch das Hauptaugenmerk liegt klar auf einer neuen Erzählung. Death Stranding lebt stark von seiner verrückten Welt, seinen seltsamen Regeln und seiner Atmosphäre. Eine direkte Nacherzählung der Spiele wäre schwierig, weil viele Momente gerade durch das langsame Reisen, die Einsamkeit und das eigene Erleben funktionieren.
Ein Film kann diese Struktur kaum eins zu eins übernehmen. Wenn Sarnoski stattdessen eine neue Geschichte innerhalb derselben Welt erzählt, kann er die Grundideen nutzen, ohne jede Station aus dem Spiel abhaken zu müssen. Produziert wird die Live-Action-Verfilmung von A24 und Kojima Productions. Sarnoski, der zuvor unter anderem A Quiet Place: Day One inszenierte, arbeitet dabei mit Hideo Kojima zusammen. Laut PC Gamer befindet sich der Film noch in einer frühen Phase, Sarnoski arbeitet derzeit am Drehbuch.
Kojimas Welt wird erweitert
Sarnoski äußerte sich auch zu Kojima. Der Regisseur lobte dessen Verständnis für Filme und Kino. Es ist kein Wunder, denn die Spiele arbeiten ohnehin stark mit filmischer Inszenierung, bekannten Schauspielern und langen erzählerischen Passagen. Trotzdem soll der Film nicht einfach Kojimas Stil nachahmen. GamesRadar berichtete bereits, dass Sarnoski die "Seele" der Spiele einfangen möchte, aber eine eigene Geschichte erzählen will. Kojima selbst soll das Projekt begleiten, ohne zu stark in Sarnoskis kreative Vision einzugreifen.
Statt ein Spiel möglichst vollständig in zwei Stunden zu pressen, nutzt der Film die Welt als Grundlage für etwas Eigenes. Bei Death Stranding bietet sich das an, weil das Universum groß genug wirkt, um auch andere Schicksale, Orte und Brüche zu zeigen. Ein Veröffentlichungstermin steht noch in den Sternen. Auch zur Besetzung gibt es noch keine endgültigen Angaben. Norman Reedus ist für den Film bisher nicht offiziell bestätigt, zeigte sich laut GamesRadar aber interessiert. Freut ihr euch auf den Film und findet ihr es gut, dass die Verfilmung einen eigenen Weg gehen soll?
Quelle: PC Gamer und GamesRadar