Als Comicfigur ist er äußerst erfolgreich, doch kann Lucky Luke auch auf dem Nintendo DS überzeugen?
Rennen
Lucky Luke: Go West!
Rennen gibt es gleich in mehrfacher Form. Beispielsweise mit Lucky Luke, aber auch mit den Daltons oder Hund Rantanplan. Das Prinzip ist aber stets das gleiche. Das Geschehen wird von der Seite dargestellt und ihr rennt von links nach rechts. Es stellen sich immer wieder Hindernisse in euren Weg, wie etwa Polizisten, Skorpione, Geier, Kakteen, Schilder usw. und ihr müsst daran heil vorbei kommen. Dazu kann man springen, indem man mit dem Stylus eine Bewegung von unten nach oben ausführt oder sich ducken, indem man den Stylus von oben nach unten bewegt. Obwohl es sich eigentlich nur um einen Reaktionstest handelt, kann das sehr unterhaltsam sein. Mit der Zeit ist aber auch hier die Luft raus, weil es sich stets wiederholt.
Das waren nur einige der Minispiele, aber man kann für die meisten sagen, dass sie an sich nicht schlecht sind, jedoch auch nicht länger als ein paar Minuten begeistern können. Da sie sich im Story-Modus sehr schnell wiederholen, bleibt die anfängliche Motivation nicht lange erhalten und man hat einfach keine Lust mehr weiterzuspielen.
Grafik, Sound und Steuerung
Lucky Luke: Go West!
Grafisch hat "Lucky Luke: Go West!" leider nicht sehr viel zu bieten. Es ist nicht so, dass es hässlich aussehen oder nicht flüssig laufen würde, aber es ist ein sehr schlichter Grafikstil. Alles wurde in 2D gehalten und spektakuläre Effekte oder aufwändige Animationen sucht man vergeblich. Die Musikstücke sind ganz typisch für Lucky Luke und den Wilden Westen, aber leider wiederholen sie sich dermaßen schnell, dass man irgendwann lieber ohne Ton spielt, als das immergleiche Gedudel ertragen zu müssen. Hier hätte man kreativer sein sollen, denn die Melodien sind einfach viel zu kurz ausgefallen und zu monoton. Die Steuerung funktioniert ganz gut und nutzt auch einige der DS-Features. Das Mikro wird hier und da miteinbezogen, der Touchscreen ist sowieso ständig im Einsatz, aber die zwei Bildschirme hat man eher selten wirklich sinnvoll verwendet. Den Spieler erwartet nichts Neues, aber man kommt mit der Bedienung ganz gut zurecht.
