Ein idealer Spielspaß für zwischendurch, wenn mal leichte Kost angesagt ist.
Joar ... das ist ganz hübsch
Magic Encyclopedia 3: Illusionen
Bei einem derartigen Titel erwarten die wenigsten eine "Highend Grafik" - und doch muss sich Cathrine mit ihrem neuen Abenteuer nicht verstecken. Hübsche Umgebungen, mit vielen Details, farbenfroh und ordentlich arrangiert, wissen die gebotenen Kapitel und Areale zu gefallen. Gleiches gilt auch für die zahlreichen Zwischensequenzen, wenn man diese so nennen will, da Cathrine zu sehen ist. Meistens im Dialog mit ihrem Meister präsentiert sich euch ein gezeichneter, aber durchaus ausgefeilter und durchaus authentischer Charakter. Bezogen auf die viele Sucherei kann man dem Spiel überdies bescheinigen, dass nicht nur die magische Brille für Illusionen sorgt. Auch die z.T. wahrlich geschickt und oftmals auch sehr tricky versteckten Kleinteile, sind nicht selten gut dafür, dass man beinahe schon verzweifeln mag. Denn viele gesuchte Stückchen eines Ganzen liegen gern offen vor einem und man ist doch blind, diese zu erkennen. Das haben die Entwickler zweifelsfrei wirklich gut gemacht.
Gleiches gilt auch für die Steuerung, die einwandfrei funktioniert und keinen Grund für Beanstandungen liefert. So manches Spiel dieses Genres hat sich in der Vergangenheit schon als penibel, sensibel oder gar störrisch erwiesen. Magic Encyclopedia 3 ist davon Gott sei Dank meilenweit weg. Grundlegend fügt sich auch die akustische Untermalung in Form von Hintergrundmusik und FX-Sounds einwandfrei in das Geschehen ein, wenngleich einige instrumentale Einlagen eher das Flair eines China-Restaurants versprühen als wirklich eine magische und damit stimmige Beschallung darzustellen.
