Ein Jahr nach Rockport dreht sich dieses Mal alles um die Vorherrschaft in den einzelnen Vierteln der Stadt.
Die Story machts
Need for Speed: Carbon
Was wiederum sehr gelungen ist, ist die Verteilung der einzelnen Cutscenes welche uns die Geschichte vermitteln, denn wo man in Most Wanted zu Beginn des Spiels noch viel zu viele davon gezeigt bekam, um uns dann im Spiel ziemlich im Regen stehen zu lassen, verteilen sich diese nun gleichmäßig über die gesamte Geschichte, die leider viel zu kurz ausgefallen ist. Womit wir den größten Kritikpunkt bei NfS Carbon angesprochen haben, die viel zu kurz ausgefallene Karriere und die im Vergleich mit Most Wanted fast schon lächerlich kleine Stadt. Es ist kein Problem die Singleplayer-Karriere an einem Wochenende durchzuspielen, bietet sie uns doch gerade mal etwas über 60 Rennen die im Schnitt nur drei bis vier Minuten dauern. Eben drum gibt es auch noch eine ganze Reihe an Herausforderungen abseits der Karriere, die uns fest vorgeben mit welchem Wagen wir welche Aufgaben zu erfüllen haben um die erhofften Medaillen einzuheimsen.
Ebenfalls zu erarbeiten gibt es die sogenannten Prämienkarten, wovon jede einzelne von ihnen jeweils vier Aufgaben stellt die erüllt werden müssen um entsprechende Karte zu erhalten. Darunter fallen so Dinge wie einen bestimmten Schaden während eines Rennens zu verursachen, eine bestimmte Anzahl an Polizeiautos zu rammen oder bestimm viele Herausforderungen zu gewinnen.
Einen Online-Mode bietet uns die Xbox-Version leider nicht, lediglich bestimmte Herausforderungen lassen sich zu Zweit per Splitscreen spielen.
Die Technik
Need for Speed: Carbon
Technisch ist die Xbox-Fassung in Ordnung, wobei besonders ins Auge fällt, dass diese Version deutlich flüssiger läuft als die PS2-Version. Auch an den Videos gibt es nichts zu mäkeln, die Qualität stimmt und sie sind bei weitem nicht so komprimiert wie beim Gamecube. Derweil muss man auch als Xbox-Spieler auf den Gegenverkehr während der Rennen verzichten, er existiert schlicht nicht, und kann auch keine Fotos seiner Fahrzeuge machen, wie mit der Xbox 360 Version beispielsweise.
Need for Speed: Carbon
Die Soundkulisse bietet uns dieselben Motorengeräusche wie beim Vorgänger, garniert mit einigen neuen Samples, kann aber besonders wegen des hervorragenden Soundtracks begeistern. Dabei kann der Spieler wählen ob er die einzelnen Stücke so hören mag wie sie ihm vom Spiel vorgegeben werden, oder ob er doch lieber nur eine bestimmte Richtung bevorzugt, wie Hip Hop, Rock oder Electro. Die Ladezeiten halten sich in angenehmen Grenzen und stören den Spielfluss nicht. Die Menüs lassen sich schnell und zielsicher bedienen, leiden nur wegen ihres horizontalen Aufbaus etwas an Übersichtlichkeit, da einem nie alle möglichen Optionen auf dem Bildschirm gezeigt werden. Man ist gezwungen von einem Ende zum anderen zu navigieren um alle Möglichkeiten zu sehen.
