Ein Jahr nach Rockport dreht sich dieses Mal alles darum die Vorherrschaft in den einzelnen Vierteln der Stadt zu erringen.
Multiplayer
Need for Speed: Carbon
Was uns die Karriere nicht an Langzeitspaß bieten kann versucht der Online-Mode wieder auszugleichen, der dieses mal wesentlich besser gelungen ist als der des Vorgängers. Klar, es gibt das bekannte Quickrace ebenso wie das benutzerdefinierte Spiel, zusätzlich, und das ist von der Namensgebung her etwas verwirrend, existiert auch noch das "schnelle Spiel". Das angenehme daran ist, dass bei dieser Spielvariante auch Ranglistenspiele möglich sind ohne nach jedem Rennen von den Mitspielern getrennt zu werden. Stattdessen darf sich nach jedem Rennen ein anderer Spieler aussuchen welches Rennen gefahren wird. Ebenfalls gelungen ist die Funktion, dass man die Lobby für eine bestimmte Zeit offen halten kann, um neuen Spielern den Beitritt zu ermöglichen, um sie danach zu sperren, auf das alle Spieler noch genug Zeit haben ihr bevorzugtes Auto auszuwählen. Beibehalten wurde das System sich für die Online-Spiele eine eigene Autosammlung anzulegen, welche ebenfalls individuell hergerichtet und getunt werden können, wobei man alle Teile verwenden kann die bereits freigeschaltet wurden. Um dennoch für eine gewisse Chancengleichheit zu sorgen, legt der jeweilige Host fest welche der drei Wagen-Leistungsstufen zugelassen sind. Bleibt zu erwähnen wie gut das Spieler-Vermittlungssystem funktioniert, es entstehen selbst bei schwachen Aufkommen kaum Wartezeiten bis man sich in den Lobbys zusammenfindet.
Die Technik
Need for Speed: Carbon
Technisch kann sich die PC-Version sehen lassen, welche man bis zu einer Auflösung von 1280x1024 Pixel spielen kann. Zwar sollte es dann schon ein entsprechend starker Rechner sein, besonders wenn man die maximalen Details genießen möchte, dann aber sieht sie exakt so aus wie auch die Xbox 360 Version an einem HD TV. Die Soundkulisse bietet uns dieselben Motorengeräusche wie beim Vorgänger, garniert mit einigen neuen Samples, kann aber besonders wegen des hervorragenden Soundtracks begeistern. Dabei kann der Spieler wählen ob er die einzelnen Stücke so hören mag wie sie ihm vom Spiel vorgegeben werden, oder ob er doch lieber nur eine bestimmte Richtung bevorzugt, wie Hip Hop, Rock oder Electro. Selbstverständlich kann man auch auf den eigenen Soundtrack zurückgreifen.
Die Ladezeiten halten sich in angenehmen Grenzen und stören den Spielfluss nicht. Die Menüs lassen sich schnell und zielsicher bedienen, leiden nur wegen ihres horizontalen Aufbaus etwas an Übersichtlichkeit, da einem nie alle möglichen Optionen auf dem Bildschirm gezeigt werden. Man ist gezwungen von einem Ende zum anderen zu navigieren um alle Möglichkeiten zu sehen.
