Ninja Blade im Gamezone-Test

Test Alexander Schneider

Ken Ogawa argumentiert sich mit seinen Schwertern durch ganze Monsterhorden und macht dabei keine schlechte Figur.

Ninjas sind schon tolle Leute. Sie können weiter und höher springen als die meisten anderen Menschen. Sie verfügen über das Talent Wände entlang und hoch zu laufen und können zudem mit einem übergroßen Schnitzelmesser, auch Schwert genannt, in kürzester Zeit eine Familienportion Gulasch aus ihren Gegnern zaubern. Über genau diese Talente und noch etwas mehr verfügt der Held von Ninja Blade, Ken Ogawa, der nichts geringeres als die Welt retten muss. In Ninja Blade haben wir uns für euch durch nicht enden wollende Gegnerhorden und eine Verschwörung gekämpft, um herauszufinden was der Ninja drauf hat.

Push the Button

Ninja Blade Ninja Blade Nachdem wir uns das erste mal mit dem Abenteuer von Ken Ogawa auseinandergesetzt haben, kamen wir uns vor als würden wir ein sehr langes Quicktime-Event spielen. Solche Events gibt es zu Hauf in Ninja Blade. Wir starten unser Abenteuer hoch in den Lüften über der Stadt Tokio im Jahre 2015. In Tokio herrscht Ausnahmezustand. Fremde Wesen fallen in die Stadt ein, greifen die Menschen an und lassen einige von ihnen mutieren. Um die Gefahr einzudämmen und weitere, zivile Verluste zu vermeiden, wird eine Spezialeinheit losgeschickt um die Bedrohung zu beseitigen. Wir sind Teil dieser Einheit und geraten bei unserem Landeanflug auf Tokio, noch während wir aus einem Flugzeug abspringen, in einen erbitterten Kampf. Während wir auf die mutierten Vögel herabstürzen blendet das Spiel einen der Buttons des Controllers ein, welchen wir im richtigen Moment drücken müssen. Nach diesem packenden Intro kämpfen wir uns durch ein beschädigtes Hochhaus, in welchem es nur so vor Monstern wimmelt. Dieser erste Abschnitt dient noch als Tutorial. Unser Vater und Lehrmeister weiht uns in die Geheimnisse eines professionellen Ninja ein und erklärt uns, wie wir Wände entlang- bzw. hoch laufen können. Wissen wir einmal nicht wo es weitergeht, können wir über die linke Schultertaste des Controllers die Ninja-Vision aktivieren. Diese färbt interaktive Objekte und Wege blau ein und zeigt uns somit den Weg. Dieses Feature ist oftmals zwingend nötig, da man mit bloßem Auge nicht immer sieht, wo es weitergeht. Während wir in die verschiedenen Feinheiten eingewiesen werden, bekommen wir noch eine weitere, sehr wichtige, Lektion erteilt. Wir erlernen den Umgang mit unserem Schwert. Mit Hilfe der Tasten X und Y führen wir die Klinge im Kampf gegen unsere Feinde. Wankt einer der Kontrahenten, können wir einen Finishing-Move ausführen. So starten wir eine kleine Quicktime-Sequenz und lassen die gegnerischen Horden besonders eindrucksvoll über den Jordan wandern.

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Ninja Blade Ninja Blade Um einem Ninja auch eine Herausforderung zu bieten, braucht es natürlich besonders gefährliche Monster, die schon mal über die normalen Größenverhältnisse hinausgehen. Wir haben während unserer Tests sehr viele solcher Ungetüme kennen- und besiegen gelernt. Den Anfang machte ein gigantischer Wurm, welchen wir in mehreren Etappen erlegt haben. Um den Riesenwurm zu erlegen reicht unser normales Schwert jedoch nicht aus. Dieses richtet nicht genug Schaden an, um den robusten Panzer des Wesens zu durchbrechen. Unser Meister wirft uns ein weiteres Schwert zu, mit welchem wir dem Ungetüm ordentlich Schaden zufügen können. Als der Wurm schließlich umkippt wird ein weiteres Quicktime-Event eingeleitet und wir vernichten unseren Gegner. Da wir bei solch ausufernden Kämpfen auch selbst schweren Schaden nehmen, lassen besiegte Feinde Lebensenergie, in Form von leuchtenden, grünen Kugeln fallen, welche unser Ninja automatisch in sich aufnimmt. Nach dem Ende einer Mission können wir anhand einer Statistik sehen, wie gut wir uns angestellt haben. Unsere Zeit, die Neuversuche, besiegte Gegner und der finale Punktestand werden ausgewertet. Auf Wunsch können wir unsere Statistik in eine weltweite Rangliste hochladen um zu sehen, wie gut wir uns im Vergleich zu anderen Ninja Blade-Spielern geschlagen haben.

Überdrehte Action in Perfektion?

Ninja Blade Ninja Blade Die Entwickler von From Software haben bei Ninja Blade ganze Arbeit geleistet. Die Inszenierung des Abenteuers um Ken Ogawa ist fesselnd und so überdreht dass es schon wieder richtig cool ist. Wer sonst kämpft in den luftigen Höhen von Tokio gegen einen überdimensional großen Wurm, welcher ganze Omnibusse auf uns spuckt. In einer eindrucksvollen, weiteren Quicktime-Sequenz springen wir von einem Flugzeug zum Anderen und stürzen auf den Wurm zu, während uns dieser alles Mögliche entgegen spuckt. Als uns ein Motorrad zufliegt schwingen wir uns hinter das Lenkrad und fahren an der Seite der Busse - immer noch hoch oben in der Luft - entlang, dem Monster entgegen. Mit einem kräftigen Stoß springen wir vom Motorrad ab und lassen es in den Rachen des Ungetüms fliegen. Mit einer gezielten Attacke lösen wir eine Explosion des Fahrzeugs aus und bringen den Wurm ins Taumeln. Nach einem finalen Schlag haben wir das Monster schließlich beseitigt. Denkt nicht dass so eine Situation die Ausnahme ist, derartig überdrehte Momente haben stehen in Ninja Blade an der Tagesordnung. Bei einigen dieser Gegner müssen wir zudem unseren Grips anstrengend. Sie verfügen über einen Schutzpanzer, welchen wir zerstören müssen, bevor wir den Wesen physischen Schaden zufügen können. Erschwert wird diese Aufgabe durch die Angriffe der Feinde. Manche Monster feuern entweder brennende Feuerbälle, Autowracks oder auch Blitze auf uns. Oft bleibt uns nur ein Zeitfenster von ein paar Sekunden um den Gegnern Schaden zuzufügen, bevor wir wieder in Deckung gehen müssen um die nächste Möglichkeit eines Angriffs ausnutzen können.

Ninja Blade Ninja Blade Damit wir in Ninja Blade aber nicht nur gegen feindliche Truppen kämpfen müssen, sondern auch etwas Abwechslung geboten bekommen, haben die Entwickler zusätzlich zu den Fahrsequenzen noch einige, leichte Rätsel mit ins Spiel integriert. Für diese Aufgaben kommt oft eine weitere Waffe von Ken, das sogenannte Ninjutsu zum Einsatz. Das Ninjutsu ist eine Wurfklinge, die in ruhendem Zustand sehr an einen Diskus erinnert. Während wir zu Beginn lediglich mit dem Element Luft ausgestattet sind, können wir von besiegten Gegnern unter Anderem das Element Feuer erwerben. Versperren uns lodernde Flammen den Weg, so schleudern wir unser Ninjutsu mit dem Element Luft gegen den Feuerherd um den Brand zu löschen. Da manche unserer Feinde auch mit Feuerbällen auf uns schießen, benötigen wir das Ninjutsu oft im laufenden Kampf, da die Attacken die Umgebung in Brand setzen. Im Einsatz gegen unsere Feinde können wir diese mit dem Element Luft auch zum Fall bringen um uns so wertvolle Sekunden zu erkaufen, in denen unsere Kontrahenten wehrlos sind. Das Element Feuer hingegen brauchen wir um Spinnweben zu verbrennen die uns den Weg versperren oder aber um mutierte Pflanzen in Brand zu setzen. Ein weiteres Element welches wir uns im Verlauf des Abenteuers aneignen ist elektrische Energie. Befinden sich unsere Feinde in einer Wasserpfütze, können wir sie mit unserem Ninjutsu unter Strom setzen. Mit dem Elektro-Ninjutsu können wir zudem mehrere Feinde gleichzeitig lähmen und uns so einen Vorteil im Kampf verschaffen.

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