Ken Ogawa argumentiert sich mit seinen Schwertern durch ganze Monsterhorden und macht dabei keine schlechte Figur.
Upgrades
Ninja Blade
Da wir es in den insgesamt neun Missionen mit immer stärkeren und gefährlicheren Monstern zu tun bekommen, dürfen wir auch unsere Waffen verbessern, um den feindlichen Kreaturen Herr zu werden. Jede Waffe können wir über mehrere Stufen hinweg aufrüsten. Um die Waffen verbessern zu können müssen wir möglichst viele Blutkristalle sammeln. Diese lassen besiegte Gegner in Form von roten Energiekugeln fallen und unser Alter-Ego saugt sie automatisch auf. Jedes neue Level verbessert nicht nur die Schadenswirkung unserer Klingen, sondern schaltet auch neue Attacken frei, welche wir fortan einsetzen können. Die Verbesserungen sind auch bitter nötig, denn einige der Alphakreaturen verfügen über einen dicken Panzer, welchen wir mit schwachen Waffen nicht durchbrechen können. Neben den Blutkristallen, welche die feindlichen Einheiten fallen lassen, haben die Entwickler noch sogenannten Chi- und Gesundheitskugeln in den verschiedenen Level versteckt. Wenn wir genug dieser Perlen finden wird unsere Chi- bzw. Lebensleiste vergrößert. So halten wir länger in den Kämpfen durch, da wir mehr Schaden nehmen können. Die Upgrades der Waffen können während des Spiels, durch einfachen Druck auf die Back-Taste, oder zwischen den Missionen verbessert werden.
Gibt es was zu meckern?
Ninja Blade
Optisch mag Ninja Blade zwar nicht die Grafikmuskeln der Xbox 360 spielen lassen, sieht aber dennoch sehr gut aus. Detaillierte Spielwelten und abwechslungsreiches Gegnerdesign zeigen, dass sich die Entwickler von From Software ordentlich ins Zeug gelegt haben. Von einfachen, zweibeinigen Mutanten, bis hin zu riesigen Spinnen, Würmern und nicht definierbaren Wesen sind sämtliche Variationen der sogenannten Alphakreaturen vertreten. Diese überzeugen durch eine detaillierte Darstellung und flüssige Animationen. Was uns jedoch störte, war selten auftretendes Tearing. Dies macht sich zwar nicht oft bemerkbar, wäre aber vermeidbar gewesen. Die Akustik des Abenteuers konnte uns allerdings nicht überzeugen. Zwar ist die Sprachausgabe des Titels sehr gut gelungen, die musikalische Untermalung von Ninja Blade bewegt sich allerdings in den unteren Frequenzbereichen. Die sich ständig wiederholende Hintergrundmusik wird meist von den Kampfgeräuschen übertönt. Dafür sind wiederum die Ladezeiten des Action-Spiels kurz ausgefallen. Dank der fair gesetzten Checkpoints im Spiel können wir zudem verpatzte Quicktime-Events schnell wiederholen. Drücken wir den falschen Knopf, spult das Spielgeschehen einfach bis kurz vor der Tasteneingabe zurück und wir können es erneut versuchen. Etwas mehr Abwechslung wäre bei den verschiedenen Level angebracht gewesen. Diese werden zwar allesamt sehr abwechslungsreich von der Strukturierung her aufgebaut, gleichen sich optisch aber extrem. Bei derart vielen Wolkenkratzern und Gebäuden die wir in Tokio passieren wäre definitiv etwas mehr Abwechslung drin gewesen. Detailreiche Areale stehen zudem im Gegensatz zu eher kahlen Level-Abschnitten. Insgesamt erstrahlt der Großteil von Tokio in einem einheitlichen Grau. Hier wäre etwas mehr Mut zu farblichen Abstufungen wünschenswert gewesen.
