Dank der Steuerung per WiiMote vermittelt das Spiel noch mehr das Gefühl die Zaubersprüche richtig am Bildschirm zu zeichnen.
Okami
Jede gute Aktion - das Befreien eines Areals von Monstern, das Füttern wilder Tiere, das Lösen kleiner Questen - bringt Euch die Ehrerbietung der Menschen ein, die Ihr wiederum als bare Münze zur Steigerung Euere vier wichtigsten Fertigkeiten nutzt. Lebensenergie ist offensichtlich, Farbe für den göttlichen Pinsel, Euere Geldbörse oder den Beutel. Der Beutel ist Euere einzige Chance, solltet Ihr sterben - und nicht neu laden wollen - denn mit leckeren Früchten die Ihr sammelt gefüllt, belebt er wieder. Eine praktische Ergänzung und für das Genre eine eher ungewöhnliche.
Okami
Ansonsten darf sich Okami mit Fug und Recht als ausgewachsenes Action-Adventure ohne wenn und aber bezeichnen. Levelaufstiege über die Fertigkeiten, jede Menge Items und fast zwei Dutzend verschiedener Waffen stehen dem großen - und von Clover damals auch als solches bezeichnetem - Vorbild Zelda nichts nach. Gleiches gilt für den Umfang. Okami erscheint in der Gesamtzeit ein wenig kürzer als Twilight Princess, aber da dieses zu den größten Spielen zählt bleibt hier auch noch genug zu tun. Grob geschätzte 25-30 Stunden sollten Ihr als absolutes Minimum für die wundervolle Reise einplanen.
Nur eines dürft Ihr nicht erwarten: Dass diese Reise inhaltlich anders ausfällt oder umfangreicher wurde, als sie vor 18 Monaten war. Keine einzige Nebenqueste kam dazu, kein neues Areal, kein gar nichts. Bonusspiele, Extras, was auch immer: Fehlanzeige. Zumindest eine Retrospektive über die Clover-Studios als Filmchen wäre doch wohl drin gewesen, oder?
