Saupreiss Olaf Langner hat sich das offizielle Wiesn-Spiel angeschaut: Da legts di nieder!
Die Geisterbahn
Oktoberfest: Das offizielle Spiel zur Wiesn!
Könnt ihr den Schrecken der Geisterbahn überleben? Wer eine Fahrt durch eine solche Attraktion wagt, der muss natürlich mit einem rechnen; Mit Geistern die einen zu erschrecken versuchen. Auf der Fahrt durch die Geisterbahn gilt es also die Unholde abzuwehren, indem man sie einfach mit einem Strich auf dem Touchscreen hinfort fegt. Allerdings tummeln sich in den dunklen Gewölben auch leckere Brezeln und Hühnchen (!?) die man sich natürlich schnappen möchte und dementsprechend einkreisen muss. Erfolgt dies erneut über den Touchscreen so erhält man für jede ergatterte Leckerei Punkte, die zum Erreichen der Aufgabe natürlich bitter nötig sind.
Hau den Lukas
Oktoberfest: Das offizielle Spiel zur Wiesn!
Ein Spiel, das man eigentlich nicht erklären muss, hat doch jeder schon mal mehr oder weniger erfolgreich zugeschlagen, um die Glocke am oberen Ende der Anzeige ertönen zu lassen. Beim Oktoberfestspiel muss man jedoch reiben, reiben, reiben, damit sich die Kraftanzeige füllt und dann möglichst genau in die Mitte der Zielscheibe schlagen. Je nach Treffer steigt die Anzeige und es gibt wieder die dringend benötigten Punkte für den Touristen.
Das Bayern-Quiz
Oktoberfest: Das offizielle Spiel zur Wiesn!
Last but not least erwartet uns das Bayern-Quiz, bei dem man sein Fachwissen bezüglich der bayrischen Kultur unter Beweis stellen muss. Für einen Saupreiss keine leichte Aufgabe, da die Antworten auf die gestellten Fragen nicht immer leicht zu beantworten sind, wenn man nicht unbedingt aus der Region stammt. Ansonsten bekommt man ein Quiz im Multiple-Choice Verfahren geboten, bei dem jede richtige Antwort natürlich mit Punkten belohnt wird.
Wir steuern über die Wiesn mit 2.0 Promille
Oktoberfest: Das offizielle Spiel zur Wiesn!
Von der Wurst gestärkt und vom Bier schon ganz schön mutig schwingt man sich mit dem Stylus bequem von Attraktion zu Attraktion. Beschwingt kann man alle Aufgaben problemlos via Eingabe über den Touchscreen lösen; Nur beim Kellnern muss auf das D-Pad zurückgegriffen werden, da sich unser Sepp nicht mit dem Stylus durch das Bierzelt lenken lässt. Abseits davon kann man jedoch aber alles mit dem kleinen Stift bedienen, wobei die Eingaben meist ordentlich funktionieren. Lediglich beim Schuhplattlern kann es ab und an zu Problemen mit dem Timing kommen, da dies sehr streng bemessen wird und kleine Fehler sofort bestraft. Zieht man diese kleineren Mängel ab, so kann man jedoch behaupten eine solide Steuerung vorzufinden.
"Traditionelle" Grafik und Volksmusik-Beschallung
Oktoberfest: Das offizielle Spiel zur Wiesn!
Man ahnt es und ja; Die technische Leistung des Spiels hält sich arg in Grenzen. In einer Art Comic-Look umgesetzt, reizt das Oktoberfestspiel die Fähigkeiten des DS natürlich in keiner Weise auf und präsentiert teils debile Charakteranimationen und Darstellungen. Sehr kindlich, "einsteigerfreundlich" und grafisch simpel wurde alles in Szene gesetzt, so dass man dies auch ohne Mühe auf dem Gameboy Advance hätte darstellen können. Die Animationsphasen sind nicht sonderlich ausgefeilt, die Umgebungen meistens nicht gerade detailreich und die Darstellung der jeweiligen Minispiele entlockt lediglich ein müdes Gähnen.
Oktoberfest: Das offizielle Spiel zur Wiesn!
Dafür wird man stetig von Akkordeon-Volksmusik beschallt, aber hey; Haben wir etwas anderes erwartet? Natürlich nicht und so ergötzen wir uns an den gleichbleibenden Volksmusik-Loops die uns während der abenteuerlichen Reise auf der Wiesn begleiten. Ein Jodler hier, ein jauchzender Freudesschrei hier und die musikalische Untermalung bringt jede Oktoberfestparty in Wallung oder strapaziert die Gehörmuschel des ein oder anderen Musikliebhabers. Die Umsetzung dessen, was uns aus den Lautsprechern des DS entgegen schallt, ist aber soweit in Ordnung, wenn man denn Zugang zu diesem Musikgenre findet. Bei dem Großteil der jüngeren Bevölkerung ist ein entsprechender Zugang zur Musik jedoch duchaus anzuzweifeln.
