Zwar technisch durchaus solide, bietet „Rummikub“ für den DS leider nur wenig bis gar keine Abwechslung.
Ringel-Ringel-Reihen
Original Rummikub: Das Spiel, das Menschen zusammen bringt
Egal für welche Spielvariante ihr euch entscheidet, es wird immer reihum gezogen bzw. gespielt. Die Figur welche mit ziehen, legen oder kombinieren dran ist, ist auf dem oberen Bildschirm zu sehen und durch einen blinkenden Kranz gekennzeichnet. Das Spielfeld selbst ist gleichermaßen auf dem oberen als auch dem unteren Bildschirm, wo ihr wiederum eure Steine als auch den Zugstapel findet, angesiedelt. Habt ihr Steine, die ihr auslegen könnt, tippt ihr sie einfach mit dem Stylus an und zieht sie in das Spielfeld. Zeigen sich die Steine auf dem spielbaren Screen recht klein sowie schwer erkenn- bzw. lesbar, ändert sich das nicht wirklich auf dem oberen Bildschirm. Dem kann allerdings abgeholfen werden, wenn ihr die passende Zoomfunktion - platziert auf den Schultertasten des DS - benutzt.
Original Rummikub: Das Spiel, das Menschen zusammen bringt
Gesamt ist die Optik von "Rummikub" für den DS sehr zweckmäßig ausgefallen. In Sachen Funktion und Handhabung mag man dem Titel nicht unbedingt etwas vorwerfen; Da funktioniert alles so wie es soll. Darüber hinaus ist die Steuerung kinderleicht als auch sehr simpel ausgefallen. Fordernder ist dagegen die Art wie man spielt, vor allem wenn man die Augen nach möglichen Kombinationen offen hält, um sich damit ggf. einen spielerischen Vorteil zu verschaffen. Abgerundet - oder sollte man eher sagen gestört? - wird das Spielgeschehen durch stetig wiederkehrende Fahrstuhlmusik, die schlicht und ergreifend nervig ist und gar nicht gut klingt. Lobend sei dagegen erwähnt, dass der Titel mit sechs verschiedenen Sprachen, Deutsch natürlich inklusive, aufwartet.
