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Overwatch: Der Shooter erholt sich, doch Blizzard kassiert weiter Kritik

Overwatch bekommt auf Steam wieder mehr Spieler, doch die Stimmung bleibt angespannt. Während neue Helden, Events und frische Updates für Bewegung sorgen, ärgern sich viele Fans weiter über die hohen Preise im Shop.
Tanja Barth
Quelle: Blizzard

Overwatch hätte eines der großen Aushängeschilder von Blizzard werden sollen, doch daraus wurde erst einmal nichts. Nach Jahren voller Baustellen, enttäuschter Fans und einiger Tiefpunkte sah es für den Shooter lange eher durchwachsen aus.

Jetzt kommt aber wieder Bewegung rein! Auf Steam steigen die Spielerzahlen, Blizzard liefert allerlei Neues und mit frischen Helden wie Shion sowie der kommenden Zusammenarbeit mit YOASOBI gibt es zumindest wieder ein paar gute Gründe, Overwatch (jetzt kaufen 39,49 € ) eine neue Chance zu geben.

Nur die Steam-Reviews erzählen weiterhin eine andere Geschichte. Zwar hat sich Overwatch dort inzwischen auf Ausgeglichen hochgearbeitet, was besser klingt als der vorherige Stand bei Größtenteils negativ. Von echter Begeisterung ist die Community aber noch ein gutes Stück entfernt.

Spielerzahlen rauf, Stimmung bleibt verhalten

Der Blick auf die Zahlen zeigt: Overwatch wird auf Steam wieder aktiver gespielt. Je nach Abrufzeit lag der 24-Stunden-Höchstwert zuletzt im Bereich von rund 70.000 bis 75.000 Spielern. Im Juni 2026 erreichte der Shooter laut Steam Charts sogar einen Peak von 102.096 Spielern.

Das ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil Overwatch zwischen Januar 2025 und Januar 2026 häufig eher im Bereich von 35.000 bis 50.000 Spielern unterwegs war. Vom bisherigen Steam-Höchstwert mit 164.636 Spielern ist der Shooter zwar noch ein gutes Stück entfernt, doch der aktuelle Trend zeigt erst einmal nach oben.

Neue Helden sorgen in Overwatch dafür, dass viele Spieler wieder reinschauen. Die hohen Preise für Skins im Shop bleiben aber weiter der große Zankapfel. Quelle: Blizzard Entertainment, Inc. Neue Helden sorgen in Overwatch dafür, dass viele Spieler wieder reinschauen. Die hohen Preise für Skins im Shop bleiben aber weiter der große Zankapfel.

Der große Ärger bleibt der Shop

Warum die Reviews trotzdem weiter wackeln, überrascht kaum: Viele Spieler stören sich an den Mikrotransaktionen. Besonders die Preise für Skins und Bundles sorgen immer wieder für Frust.

Ein Beispiel, das in der Community gerade für Diskussionen sorgt, sind die Nyan Cafe Ultra Skins. Das Bundle kostet im Sale im Shop aktuell 6.900 Overwatch-Coins. Wer keine Coins mehr auf dem Konto hat, landet damit je nach Region und Shop-Paket bei einem Preis von grob 60 Euro. Ein echtes Schnäppchen ist das Bundle also auch mit Rabatt nicht.

Genau hier liegt für viele Fans das Problem: Overwatch bekommt zwar wieder Updates und schafft es, Spieler zurückzuholen. Gleichzeitig bleibt der Shop aber ein wunder Punkt, weil die happigen Preise die gute Stimmung schnell wieder trüben.

Kommt für Overwatch der große Aufschwung?

Die neue Season scheint Overwatch jedenfalls gutzutun. Mehr Spieler, mehr Aufmerksamkeit und neue Events sind genau das, was ein Shooter braucht. Die Frage ist nur, ob Blizzard daraus auch langfristig etwas machen kann. Aktuell bleibt genau das der Knackpunkt: Wenn Skins und Bundles für viele Spieler wie teure Luxusartikel wirken, dürfte sich der Gegenwind auf Steam so schnell nicht legen.

Was meint ihr? Sind die Preise im Overwatch-Shop zu hoch? Und trüben sie euch die Freude am Spiel? Nutzt gern die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube, Instagram und Tiktok.

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